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Deckblatt der Studie zum Ehrenamt in Potsdam Die Landeshauptstadt Potsdam soll das ehrenamtliche Engagement stärken und dafür eine kommunal angebundene Koordinierungsstelle für die Engagementunterstützung einrichten. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am 12. Dezember 2018 im Hauptausschuss vorgestellt wurde. Die Ehrenamtsstudie „Engagement für alle: Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement – Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen für die Landeshauptstadt Potsdam“ wurde von der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland in Zusammenarbeit mit 4K-Projekte im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam erarbeitet. „Potsdam ist eine lebendige und engagierte Stadt, viele Menschen bringen sich in unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich ein“, sagt Ulrike Gringmuth-Dallmer von der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland. „Von kommunaler Seite wurde mit dieser Studie das Engagement und die Engagementförderung in den Fokus gerückt, und es zeigt, dass die Landeshauptstadt die Bedeutung des Themas erkannt hat.“ Anfang dieses Jahres hat sich die Landeshauptstadt Potsdam auf den Weg begeben, die Ehrenamtslandschaft in der Stadt genauer zu untersuchen. Ziel der beauftragten Studie war es, detaillierte Erkenntnisse über die verschiedenen Strukturen und Bedarfe des Ehrenamts in Potsdam zu erhalten und daran anknüpfend Handlungsoptionen aufgezeigt zu bekommen, wie die Verwaltung das Ehrenamt künftig noch besser unterstützen kann. „Kommunale Engagementförderung ist eine Querschnittsaufgabe, die sehr viele Verwaltungsbereiche betrifft und damit auch einige Herausforderungen mit sich bringt. Eine wirksame Unterstützung des Engagements muss deshalb gut innerhalb und außerhalb der Verwaltung koordiniert werden.“ Mit dieser Botschaft empfiehlt Ulrike Gringmuth-Dallmer der Potsdamer Verwaltung eine kommunal angebundene Koordinierungsstelle für die Engagementunterstützung mit einem klaren Aufgabenfeld: Von der internen Steuerung über eine Strategieentwicklung bis hin zur zentralen Anlaufstelle für Ehrenamtliche und Institutionen, die sich engagieren oder engagieren wollen, werden in den Handlungsempfehlungen der Studie wichtige Funktionen und Aufgaben vorgeschlagen. Weitere Handlungsempfehlungen thematisieren unter anderem die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Verwaltung, Unternehmen und Zivilgesellschaft sowie die Förderung der Anerkennungskultur und Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit. „Die Empfehlungen der Studie bilden für uns die Arbeitsgrundlage für den weiteren Dialogprozess mit den Freiwilligen- und Ehrenamtsagenturen, den ehrenamtlich Tätigen sowie mit der Kommunalpolitik“, sagt Dieter Jetschmanegg, Fachbereichsleiter Kommunikation, Wirtschaft und Beteiligung. „Wir wollen gemeinsam mit den zentralen Akteuren ein Konzept erarbeiten, das für die kommenden Jahre als Arbeitsgrundlage für die Koordinierungsstelle gilt. Die Aufgabe der Ehrenamtskoordination wird künftig direkt im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters angegliedert. Dort erfährt das Thema Ehrenamt die notwendige Aufmerksamkeit und Handlungsfähigkeit nach innen und nach außen.“ Studie als Download nachlesen im RatsinformationssystemWebsite zur Bürgerbeteiligung in Potsdam

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News veröffentlicht am 12.12.2018

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