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Oberbürgermeister Mike Schubert befürwortet Angebot zum Erhalt des früheren Terrassenrestaurants / Abstimmung der Stadtverordneten am Mittwoch Minsk - Perspektive. Grafik Heinle, Wischer und Partner | Freie Architekten Oberbürgermeister Mike Schubert hat den Stadtverordneten vorgeschlagen, bereits am Mittwoch über den Verkauf des Grundstücks am Brauhausberg sowie den Erhalt des früheren Terrassenrestaurants „Minsk“ zu entscheiden. Bereits am Montag hatte er gemeinsam mit den beauftragten Projektentwicklern die Pläne der Hasso-Plattner-Stiftung für die behutsame Entwicklung des Brauhausberg-Areals in den Fraktionen vorgestellt. Das Konzept- und Kaufangebot der Stiftung sieht unter anderem den originalen Erhalt des „Minsk“ mit einer öffentlichen Nutzung als Museum für DDR-Kunst vor sowie Mietwohnungen im preisgedämpften Segment. „Das Konzept- und Kaufangebot greift den Wunsch auf, das Minsk in seiner früheren Form und als öffentlichen Ort zu erhalten. Aus meiner Sicht ist das ein Glücksfall für Potsdam. Wenn wir uns am Mittwoch für das Konzept aussprechen, dann setzen wir ein wichtiges Zeichen für den Erhalt des Minsk, die Stärkung des Kunst- und Kulturstandortes Potsdam und bezahlbare Mitwohnungen in der Innenstadt“, sagte Oberbürgermeister Mike Schubert. Die neue Beschlussfassung beinhaltet den Auftrag an den Oberbürgermeister, dass er als Gesellschafter die Stadtwerke Potsdam anweist, die Grundstücke am Brauhausberg auf Grundlage des Konzept- und Kaufangebotes der Hasso-Plattner-Stiftung zu verkaufen. Der Bebauungsplan 36-2 „Leipziger Straße/Brauhausberg“ ist zudem im Teilbereich „Am Havelblick“ auf Grundlage des Konzeptes der Stiftung zu ändern und soll den Stadtverordneten im ersten Quartal 2020 zum Beschluss vorgelegt werden. „Nach den Signalen am Montag aus den Fraktionen gehe ich von einer großen Mehrheit für das schnelle Vorgehen aus“, sagt Mike Schubert. Die Stiftung hatte nach einem Gespräch mit Oberbürgermeister Mike Schubert im Rathaus im Januar ein Konzept entwickelt, welches den gemeinnützigen Stiftungszweck mit den Interessen der Landeshauptstadt verbindet. Am vergangenen Mittwoch, 27. März 2019, lag das Konzept- und Kaufangebot offiziell vor. Kernpunkte des Konzeptes sind: -    Das Minsk bleibt als Unikat der DDR-Architektur erhalten und wird ein Museum für die derzeit im Museum Barberini ausgestellte DDR-Kunst -    Der Brauhausberg wird als öffentlicher Raum erhalten, ihm wird eine hohe Aufenthaltsqualität gegeben -    Preisgedämpfter Mietwohnungsbau wird errichtet, der architektonisch auf die Höhenstaffelung des Minsk Bezug nimmt -    Auf die dichte Bebauung und Baumasse wird zugunsten von Ökologie und Ort-Identität verzichten Durch dieses Konzept wird nicht nur ein Beitrag zur Refinanzierung des Freizeitbades geleistet, sondern der Landeshauptstadt werden gleichzeitig auch die Kosten für den Abriss des Gebäudes erspart. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Grundstücks dienen der Refinanzierung des Schwimmbades ‚blu‘.

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News veröffentlicht am 02.04.2019

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