Führungspositionen paritätisch besetzt // Mentoring-Programm und mobiles Arbeiten etabliert // Arbeitgebermarketing weiter ausgebaut Rathaus, nah, Foto: LHP/Robert Schnabel Oberbürgermeister Mike Schubert hat heute gemeinsam mit Dr. Uta Kletzing, Fachbereichsleiterin Personal und Organisation, und Martina Trauth, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Potsdam, den aktuellen Statusbericht Personal vorgestellt, der den Stadtverordneten zur kommenden Sitzung des Hauptausschusses vorgelegt wird. Der Bericht macht die Fortschritte bei der paritätischen Besetzung von Führungspositionen, dem Mobilen Arbeiten, dem Mentoring-Programm, dem Arbeitgebermarketing und weiteren Projekten zur Mitarbeitendenbindung deutlich. Damit ergänzt er den bereits im März vorgelegten Bericht mit Zahlen und Daten zur Personalentwicklung. „Wir müssen den Erwartungen der Potsdamerinnen und Potsdamer an eine bürgernahe, effiziente und moderne Verwaltung gerecht werden und brauchen dafür ein gut aufgestelltes Team“, sagt Oberbürgermeister Mike Schubert. „Der vorliegende Personalbericht zeigt, dass wir bereits auf einem guten Weg sind beispielsweise bei der paritätischen Besetzung in Führungspositionen. Er zeigt aber auch, an welchen Stellen wir noch besser werden wollen, um die Stadtverwaltung fit für die Zukunft zu machen.“ Die Besetzung der Führungspositionen in der Verwaltung hat sich seit 2018 deutlich hin zu einer paritätischen Verteilung entwickelt. Von den 22 Fachbereichsleistungen sind aktuell 20 besetzt, davon mit neun Frauen und neun Männern, eine Fachbereichsleitung ist durch eine Doppelspitze mit einem Mann und einer Frau besetzt. Auch auf der Ebene der Bereichsleitungen und der Arbeitsgruppenleitungen nähert sich die Verteilung einer paritätischen Besetzung an: 46 Prozent der Bereichsleitungen sind weiblich, 54 Prozent männlich; Arbeitsgruppenleitungen 67 Prozent weiblich, 33 Prozent männlich. Im Rahmen des internen Projekts „Eintritte maximieren, Austritte minimieren“ laufen außerdem aktuell verschiedenen Projekte zur Verbesserung der Mitarbeiterbindung, die die Fachbereichsleiterin Personal und Organisation, Dr. Uta Kletzing, erläutert. Im September wurde der zweite Durchlauf des Mentoring-Programms „Frauen in Führung“ abgeschlossen. Von den acht internen Nachwuchsführungskräften konnten bereits drei Teilnehmerinnen in eine höhere Führungsposition wechseln, aus dem Pilotdurchgang 2018 sind sechs der acht Mentees innerhalb der Verwaltung in Führungspositionen aufgestiegen. „Darüber hinaus haben wir in der Fachbereichsleitung Bildung, Jugend und Sport die erste Doppelspitze eingesetzt und das mobile Arbeiten als reguläre Arbeitsform in einer Dienstvereinbarung festgeschrieben. Zudem wurde die Landeshauptstadt Potsdam bereits zum zweiten Mal als „Fahrradfreundliche Arbeitgeberin“ zertifiziert. Derzeit bereiten wir ein Entgeltgleichheits-Check vor und fördern die Väterbeteiligung“, ergänzt Kletzing.   Seit 2019 hat die Landeshauptstadt Potsdam zudem das Arbeitgebermarketing ausgebaut und die Auftritte auf der eigenen Webseite, auf Social Media sowie Messen durch Kampagnen mit multimedialen Inhalten attraktiver gestaltet. „Neben den Bemühungen, unsere Fachkräfte zu halten und bei der Weiterentwicklung zu unterstützen, haben wir auch den Nachwuchs im Blick“, so der Oberbürgermeister. Derzeit läuft eine Ausbildungskampagne, bei denen auf Social Media, Plakaten und Podcasts für die Landeshauptstadt Potsdam als Ausbildungsbetrieb geworben wird. Auch für das kommende Jahr werden tatkräftige Nachwuchskräfte gesucht: Der aktuelle Bewerbungszeitraum für Ausbildungs- und Studienplätze bei der Landeshauptstadt Potsdam läuft noch bis zum 30. November.

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News veröffentlicht am 21.11.2022

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