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Unicorn CEO Florian Kosak, Bernd Rubelt und Unicorn-Gründer Masoud Kamali vor den Coworking-Spaces am Neuen Markt. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Markus Klier Potsdam ist eine Gründerstadt. Startups und Gründer verwirklichen hier neue und innovative Ideen und werden zu Unternehmen, die für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Fortschritt sorgen. Die Gewerbezahlen steigen seit Jahren, inzwischen sind rund 13.400 Unternehmen in der Stadt ansässig. Dass Potsdam eine boomende Gründerstadt mit funktionierenden Netzwerken ist, hat auch einer von Berlins führenden Coworking-Anbietern erkannt. Am 12. Juli eröffnete Unicorn seinen ersten Workspace in Potsdam. Mit 40 ausgestatteten Büroräumen auf 1.200 m² ergänzt Unicorn das Coworking Angebot in Potsdam. Der Standort am Neuen Markt ist dabei nicht zufällig gewählt. Hier soll mittelfristig die neue kreative Mitte Potsdam entstehen. Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, begrüßt das Engagement von Unicorn in der Landeshauptstadt Potsdam: „Gründerinnen und Gründer benötigen in einer wachsenden Stadt wie Potsdam Räume, um ihre Ideen und Träume zu verwirklichen. In einer der familienfreundlichsten Städte Deutschlands, in wunderschöner und naturnaher Umgebung, mit dieser ausgeprägten Gründungskultur, braucht es Angebote, die den modernen Lebens- und Arbeitsformen gerecht werden. Dazu zählen für mich ganz besonders flexible und kleinteilige Büroflächen mit attraktiven Laufzeiten. Nur so kann das kreative und innovative Potential am Standort Potsdam bestmöglich erschlossen werden. In der Potsdamer Mitte ergibt ein solches Coworking-Angebot besonders viel Sinn. Hier soll sich eine Achse öffentlicher, kreativer Orte entwickeln - vom Altem Markt, über den Nikolaisaal und den Neuen Markt bis hin zum geplanten Kunst- und Kreativquartier. Unicorn ist mit seinem Coworking-Space ein gelungener Baustein für die zukünftige Entwicklung.“ In Potsdam ist das Gründungsklima besonders gut. Die Potsdamer Hochschulen belegen regelmäßig Spitzenplätze beim bundesweiten Gründungsradar. Bei High-Tech-Gründungen liegt Potsdam bundesweit auf dem 10. Platz. Die Auszeichnung zum MediaTech Hub durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der daraus hervorgegangenen MediaTech Lab und der MediaTech Accelerator fokussieren sich auf Startups aus dem Bereich der Medientechnologie. Im Science Park Golm konzentrieren sich innovative Existenzgründer auf Themen wie Biotechnologie oder Gravitationsphysik. Im kürzlich vorgestellten Gründungsmonitor der KfW Bankengruppe belegt Brandenburg den dritten Platz, hinter Berlin und Hamburg. 134 Personen je 10.000 Erwerbsfähige haben in den Jahren 2016 bis 2018 durchschnittlich in Brandenburg den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Dass die Landeshauptstadt Potsdam zu diesem Erfolg beiträgt und die Voraussetzungen für eine Gründung in Potsdam gut sind, zeigen auch jährlich ca. 400 Teilnehmer beim Potsdamer GründerTag. Wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Startups sind passende Büroangebote. Die Erfahrung zeigt, sowohl die Flächengröße als auch die Mietlaufzeiten sollten dabei möglichst flexibel sein. Die konstant hohe Auslastung der fünf städtischen Gründerzentren, mit insg. ca. 20.000 m² Gewerbeflächen, sind Beweis für die hohe Nachfrage der Gründenden nach eben diesen flexiblen Büroangeboten. In den vergangenen Jahren sind erste Coworking-Angebote in Potsdam entstanden. Das MietWerk Potsdam mit zwei Standorten und insgesamt ca. 70 Büroplätzen, die alteFEINbaeckerei in Potsdam West oder das Officium mit 500 m² Bürofläche in der Nauener Vorstadt sind gelungene Beispiele für diese moderne Form des gemeinschaftlichen Arbeitens. Coworking Spaces helfen den Startups Zeit und Aufwand zu sparen und man kommt in Austausch mit Gleichgesinnten. Gerade das Netzwerken, das Verschmelzen verschiedener Branchen und der fachliche Austausch zu neuen Ideen, bietet einen Mehrwert für Gründer. Die richtigen Netzwerke können bereits während der Gründungs- und Wachstumsphase eines Unternehmens entscheidende Impulse für alle Unternehmensbereiche geben.

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News veröffentlicht am 12.07.2019

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