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Jugendbauhütte Gartendenkmalpflege zu Gast in der historischen Gartenanlage Sanierte Zeus-Büste kehrt zurück ins Karl-Foerster-Haushttps://www.potsdam.de/sites/default/files/styles/thumbnail/public/images/2019_03_08_zeus-bueste_i.jpg?itok=R4_bW_Cp https://www.potsdam.de/sites/default/files/styles/thumbnail/public/images/2019_03_08_zeus-bueste_ii.jpg?itok=9fdA_b8K https://www.potsdam.de/sites/default/files/styles/thumbnail/public/images/2019_03_08_zeus-bueste_iii.jpg?itok=ZIwhVhDi Anlässlich des 145. Geburtstags am 9. März 2019 hat die Landeshauptstadt Potsdam, vertreten durch den Bereich Untere Denkmalschutzbehörde, die seit Jahren eingelagerte Zeus-Büste (Zeus von Otricoli) restaurieren lassen und diese zunächst im Karl Foerster Garten wieder aufgestellt. Der kommissarische Leiter des Fachbereichs Bauaufsicht, Denkmalpflege, Umwelt und Natur, Lars Schmäh, präsentierte die Büste heute vor Ort. In wenigen Wochen, wenn das gerade in Anfertigung befindliche Duplikat ausgetrocknet ist, wird dieses den Platz im Garten einnehmen, während die restaurierte Gips-Büste in Zukunft im Haus ihren dauerhaften Standort erhält. Die Sanierung der Büste übernahm Rudi Böhm, das Herstellen der Kopie einschließlich Formbau führt die Firma Roland Schulze Baudenkmalpflege aus. Die Kosten dafür lagen bei insgesamt 3500 Euro. Die Büste begrüßte die Besucherinnen und Besucher am Eingang zu Karl Foersters Privatgarten. Karl Foerster sagte über sich selbst: „Wenn ich noch einmal auf die Welt komme, werde ich wieder Gärtner, und das nächste Mal auch noch. Denn für ein einziges Leben ward dieser Beruf zu groß.“ Die Büste des Zeus ist ein Hinweis auf das menschliche Streben und gleichzeitig eine Referenz an den von Foerster verehrten Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Dieser hatte in seinem Wohnhaus am Weimarer Frauenplan ebenfalls einen Abguss der Zeus-Büste, die man in Otricoli gefunden hatte. Pünktlich vor Karl Foersters 145. Geburtstag geht heute außerdem die Seminarwoche der Internationalen Jugendbauhütte Gartendenkmalpflege der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) zu Ende. Dabei arbeiten Jugendliche aus verschiedenen Ländern freiwillig und unter fachlicher Anleitung in historischen Gärten und Parks, um Kenntnisse in der Gartendenkmalpflege und zugleich eine berufliche Orientierung zu erlangen. Der Karl-Foerster-Garten in Bornim, der zusammen mit der Freundschaftsinsel zu den bedeutendsten Gartendenkmalen der Landeshauptstadt Potsdam gehört, ist seit zwei Jahren Einsatzstelle für Freiwillige aus der Jugendbauhütte. Die Jugendlichen nutzten die Seminarwoche, um in verschiedenen Workshops Einblicke in den fachgerechten Umgang mit Stein, Holz und Pflanzen zu erlangen. So wurde in der Gartengruppe beim Ausputzen und Freischneiden des Wacholders im Steingarten geholfen, eine Hecke und Eiben fachgerecht beschnitten und ein Terrassenbeet neu bepflanzt. Die Gruppe Steinarbeiten richtete eine Trockenmauer im Bereich des Senkgartens neu und pflasterte einen Platz unter einer Sitzbank. Schließlich schnitten die jungen Menschen in der Gruppe Holzarbeiten Leisten für das Rankgitter am Haus zu und brachten sie an. Karl Foerster bezog sein Haus inmitten der berühmten Gartenanlage im Jahr 1911. Für den Garten und das Haus des berühmten Staudenzüchters besteht seit 2001 die treuhänderische Marianne-Foerster-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Sie kümmert sich um die Pflege und den dauerhaften Erhalt der Anlage und ihre öffentliche Zugänglichkeit und wird dabei von der Landeshauptstadt Potsdam unterstützt. Weitere Informationen unter www.foerster-garten.de

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News veröffentlicht am 08.03.2019

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