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Trauer um Manfred Stolpe (© Christine Homann) Mit tiefer Trauer und Betroffenheit hat Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert auf den Tod des früheren Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Manfred Stolpe, reagiert. „Manfred Stolpe war mit seiner Gabe, sich Herausforderungen des Lebens zu stellen und seinem Pflichtbewusstsein ein Vorbild für viele Generationen. Er war Brandenburger, Potsdamer und Sozialdemokrat im Herzen. Manfred Stolpe hat in den schwierigen Zeiten der 90er-Jahre den Menschen Zuversicht gegeben. Es ist sein Verdienst, dass sich die Brandenburgerinnen und Brandenburger heute mit ihrem Land identifizieren. Für diese Brandenburger Identität hatte sich der ‚Häuptling der Streusandbüchse‘, wie Manfred Stolpe sich selbst augenzwinkernd nannte, seit 1990 stark gemacht“, sagte Mike Schubert. Schubert weiter: „Ich habe an ihm geschätzt, dass er sich mit seinen Ansichten in Debatten einbrachte, sich positionierte aber immer darauf gedrungen hat, dass auch bei schwierigen Fragen Kompromisse gefunden werden. Seine Eigenschaft, dass Verbindende in der Gesellschaft zu suchen und Konflikte zu moderieren, wird fehlen. Manfred Stolpe war mit Leib und Seele Brandenburger und in seiner Heimatsstadt Potsdam fest verwurzelt. Die Stadt verliert mit ihm auch eine Stimme, die in den Konflikten der Stadtgestaltung gehört wurde und die immer dazu aufgefordert hat, im Gespräch miteinander nach Lösungen zu suchen, statt im Streit zu verharren.“   „Mein Beileid gelten seiner Frau Ingrid Stolpe und seiner Familie. Die Offenheit, mit der er und auch seine Frau mit der Krebserkrankung über viele Jahre umgegangen sind, hat vielen Erkrankten und deren Angehörigen Mut gemacht“, so Schubert. Die Landeshauptstadt Potsdam hisst ab heute für drei Tage Trauerbeflaggung.

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News veröffentlicht am 30.12.2019

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