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Gedenkveranstaltungen am Willi-Frohwein-Platz und der Gedenkstätte Lindenstraße Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Lindenstraße 2018 | Foto: Büloff Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2019 lädt die Landeshauptstadt Potsdam zu Gedenkveranstaltungen ein. Die Gedenkstunde der Landeshauptstadt Potsdam für die Opfer des Nationalsozialismus findet um 11 Uhr auf dem Willi-Frohwein-Platz statt. Oberbürgermeister Mike Schubert wird eine Ansprache in Erinnerung an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 74 Jahren halten. Für das Gedenken auf dem Willi-Frohwein-Platz haben Schülerinnen und Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Plakate für eine am Platz befindliche Litfaßsäule gestaltet. Mit den Plakaten möchten die Schülerinnen und Schüler ihren Blick auf die heutige Bedeutung von Gedenken verdeutlichen und den Namensgeber des Platzes, den Auschwitz-Überlebenden Willi Frohwein, näherbringen. Um 13 Uhr veranstalten die Fördergemeinschaft Lindenstraße 54 und die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße in Kooperation mit der Landeshauptstadt Potsdam eine Gedenkstunde, auf der Oberbürgermeister Mike Schubert, der ehemalige Wissenschaftsminister des Landes Brandenburg, Dr. Hinrich Enderlein, und Gedenkstättenleiterin Uta Gerlant Ansprachen halten werden. Schülerinnen und Schüler der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ umrahmen die Gedenkstunde musikalisch. Im Anschluss an das Gedenken wird in der Gedenkstätte die Sonderausstellung: ‚Verschollen, vergessen – das jüdische Kinder- und Landschulheim Caputh 1931-1938‘ eröffnet. Die Ausstellung, die bis zum 31. März 2019 gezeigt wird, geht der Geschichte des von Gertrud Feiertag geleiteten ehemaligen Landschulheimes in Caputh nach. 20 Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen des Potsdamer Humboldt-Gymnasiums haben zwei Jahre die Geschichte um das einstige jüdische Kinder-und Landschulheim in Caputh erforscht. Auf bewegenden Erinnerungstafeln haben sie die Zerstörung des Kinderheims, die Vertreibung der Kinder und Lehrer am 10. November 1938 sowie die Ermordung der damaligen Leiterin Gertrud Feiertag 1943 im KZ Auschwitz eindrucksvoll dokumentiert.

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News veröffentlicht am 24.01.2019

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