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Potsdam ist Gründungsmitglied im Verein Kommunales Nachbarschaftsforum. Foto Landeshauptstadt Potsdam Das Kommunale Nachbarschaftsforum Berlin-Brandenburg ist zukünftig als Verein „Kommunales Nachbarschaftsforum Berlin und Brandenburg (KNF) e.V.“ organisiert. Heute fand dafür die offizielle Vereinsgründung in Bernau statt. Die Landeshauptstadt Potsdam ist dabei eines der Gründungsmitglieder. Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, nahm für die Landeshauptstadt an der heutigen Gründungsveranstaltung teil. Das Kommunale Nachbarschaftsforum ist ein freiwilliger Zusammenschluss der Berliner Bezirke und Brandenburger Kommunen im Kernraum der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg und bildet seit Mitte der 1990er-Jahre den Rahmen für den partnerschaftlichen Dialog zu Fragen der Stadt-Umland-Entwicklung. Über die Jahresthemen und Jahreskonferenzen, den hierbei verfassten Positionen und Fachbeiträgen wird das Kommunale Nachbarschaftsforum auf Landesebene, in den Regionen und Kreisen sowie bei Verbänden und Vereinen als wichtiger Partner wahrgenommen und akzeptiert. „Die Vereinsgründung ist ein wichtiger Meilenstein für die länderübergreifende Kooperation in der Metropolregion. Vor dem Hintergrund der dynamisch wachsenden Region übernimmt das einzige Austauschforum für Berlin und die angrenzenden Kommunen im Land Brandenburg eine sehr wichtige Funktion im Wissens- und Erfahrungsaustausch. Sehr gern ist die Landeshauptstadt Potsdam als Gründungsmitglied dabei - um die langjährige bewährte Zusammenarbeit zu würdigen und ein politisches Signal für mehr regionale Kooperation zu setzen. Darüber hinaus können wir als Vereinsmitglied aktiv mitbestimmen, welche Schwerpunkte und Projekte der Verein zukünftig verfolgt“, so der Beigeordnete Rubelt. Die Gründungsversammlung des Vereines war ursprünglich für den 27. März 2020 geplant. Die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben jedoch dazu geführt, dass diese nicht stattfinden konnte. Die Vereinsgründung wird nun unter Maßgabe der notwendigen Mindestanzahl an sieben Gründungsmitgliedern durchgeführt, um damit den formellen Schritt der Gründung zu vollziehen und den Verein eintragen zu können. Der Kommunale Nachbarschaftsverein e. V. wird für viele Vorhaben förderantragsberechtigt sein beziehungsweise kann für einzelne Aufgaben zweckgebundene Zuschüsse von Landesbehörden oder ähnlichen Institutionen erhalten. Somit bestehen vielfältige Möglichkeiten, durch die Akquise von Förder- und Finanzmitteln innovative Lösungsansätze und Modellvorhaben zu erproben sowie bei gemeinsamen Vorhaben zusätzliche Finanzierungsoptionen zu erschließen. Der Verein kann als Projektträger gemeinsame Projekte initiieren, begleiten, durchführen und im Nachgang die gewünschten Ergebnisse im Blick behalten. Durch die Gründung eines Vereins soll eine passende Trägerstruktur geschaffen werden, die das Kommunale Nachbarschaftsforum auf eigene Füße stellt, selbstständiges Handeln ermöglicht, sich durch eine strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit mehr Gehör verschafft und somit die kommunalen Belange und Interessen der Landeshauptstadt, der Berliner Bezirke und Brandenburger Kommunen im Kernraum der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg besser bei den jeweiligen Adressaten vertritt. Der Verein unterstützt und begleitet bei der Ermittlung, Ansprache und Gewinnung von Partnern und Akteuren aus der Region, aus unterschiedlichen Fach- bzw. Landesverwaltungen. Hierüber können Abstimmungs- und Beteiligungsprozesse besser organisiert und damit konsensfähige Lösungen und Entscheidungen interkommunal und länderübergreifend herbeigeführt werden.   Kommunales Nachbarschaftsforum

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News veröffentlicht am 29.05.2020

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