Schule setzt auf ganzheitliche Förderung / Erster Jahrgang beginnt 2022/23 Schulstandort Jägerallee - OSZ I Technik Potsdam (© OSZ I) Ein neues Gymnasium im Potsdamer Norden soll das Schulnetz der Landeshauptstadt ab dem kommenden Schuljahr erweitern. Potsdams Bildungsbeigeordnete Noosha Aubel und Schulrat Eckhard Dörnbrack vom Staatlichen Schulamt Brandenburg an der Havel stellten den Stand der Planungen heute gemeinsam mit Dörte Schubert vor. Sie ist die mit dem Aufbau der Schule beauftragte Lehrkraft. „Die Neugründung des Gymnasiums Bornstedt erfüllt den seit Jahren vorhandenen Wunsch der Eltern nach weiteren Gymnasial-Schulplätzen. Mit dem Standort Pappelallee sorgen wir für eine sinnvolle regionale Verteilung dieser Schulform. So wird nun auch der Potsdamer Norden mit einem Gymnasium versorgt“, so die Bildungsbeigeordnete Noosha Aubel. Schulrat Eckhard Dörnbrack ergänzt: „Ich bin sehr froh, dass der Schulträger mit der Schaffung von mehr Gymnasialplätzen den Potsdamer Elternwünschen Rechnung trägt. Ein hochmotiviertes Lehrerteam steht bereit, die Schülerinnen und Schüler zu unterrichten und das neue Gymnasium pädagogisch zu entwickeln. Ich kann nur allen Eltern empfehlen, sich mit einem Erstwunsch im Ü-7-Verfahren hier einen Platz zu sichern.“ Das drei- bis vierzügige Gymnasium wird den Betrieb zum Schuljahr 2022/2023 aufnehmen – zunächst unter dem Namen „Gymnasium Bornstedt“ im Gebäude des jetzigen Oberstufenzentrums I (Technik) in der Jägerallee. Ab dem Schuljahr 2027/2028 wird die Schule ihren Standort in einem Neubau an der Pappelallee/Reiherweg haben. Der Neubau, der für rund 46 Millionen Euro im Auftrag des Kommunalen Immobilien Service der Landeshauptstadt Potsdam errichtet wird, soll neben Unterrichts-, Sport- und Gemeinschaftsräumen auch Räume für die Stadtteilarbeit sowie eine zusätzliche Sporthalle für Akrobaten vorhalten. Im ersten Jahr werden sechs Lehrkräfte unterrichten und 84 Schülerinnen und Schüler das Gymnasium besuchen können. Dörte Schubert, die derzeit noch stellvertretende Schulleiterin am Hannah-Arendt-Gymnasium ist, gibt einen Ausblick auf das Profil der neuen Schule: „Das Gymnasium Bornstedt bereichert Potsdams Schullandschaft um eine weiterführende Schule, die eine ganzheitliche Förderung von Fähigkeiten und Talenten zum Ziel hat. Auf eine eventuell begrenzende Fachprofilausrichtung wird bewusst verzichtet - sie wird durch lernförderliche Leitideen ersetzt. Kreativität, Autonomie und Individualität werden zentrale Handlungsmotive zur Gestaltung des Schullebens sein.“ Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern sollen in den ersten Schuljahren die Möglichkeit haben, die Schule aktiv mitzugestalten. So wird auch der endgültige Name unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Potsdams entwickelt. „Ein hochmotiviertes Kollegium lädt die Schulfamilie herzlich ein, Ideen einzubringen sowie am Aufbau des Gymnasiums zu partizipieren“, so Schubert.   Weiterführende Informationen finden sich online unter www.gymnasium-bornstedt.de/konzept/

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News veröffentlicht am 11.01.2022

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