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Beauftragte für Migration und Integration, Magdolna Grasnick, gratuliert Refugee-Radio Potsdams Beauftragte für Migration und Integration Magdolna Grasnick gratulierte Obiri Mokini und Erich Benesch zur Auszeichnung (Foto: LHP) Die Macher des Potsdamer Refugee Radios wurden am Mittwoch mit dem Integrationspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Magdolna Grasnick, Potsdamer Beauftragte für Migration und Integration, überbrachte bei der Preisverleihung durch Integrationsministerin Susanna Karawanskij und Brandenburgs Landesintegrationsbeauftragte Doris Lemmermeier in Luckau die Glückwünsche der Landeshauptstadt Potsdam. Grasnick gratulierte Obiri Mokini und Erich Benesch, dem Team des Refugee-Radio-Potsdam in Trägerschaft des Vereins Cagintua e. V., zur Auszeichnung. „Die regelmäßige Sendezeit des Refugee-Radio im Freien Radio Potsdam lädt Geflüchtete zur aktiven Mitgestaltung der Sendungen ein. Das Refugee-Radio gibt Flüchtlingen eine Stimme“, sagt Magdolna Grasnick. Das „Refugee-Radio-Potsdam“ sendet an jedem 3. Montag im Monat ab 19 Uhr aus dem FreiLand-Studio ein informatives, nicht kommerzielles Lokalradio von Geflüchteten für Geflüchtete. Dabei werden in Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen selbstbestimmt gewählte Themen mit eingeladenen Gästen besprochen. Ausgestrahlt wird es via UKW (90,7 in Potsdam) und per Stream (www.88vier.de) – damit ist es in Berlin, Brandenburg und international erreichbar. Das integrative Flüchtlingsradio wird in Teamarbeit von Obiri Mokini (Redaktion und Moderation in englischer Sprache) und Herrn Erich Benesch (Technik und Unterstützung in deutscher Sprache) umgesetzt. Seit 2014 können Migrantinnen und Migranten die Sendung als Plattform nutzen, um ihre Stimme zu erheben, aber auch, um Unterstützung bei Notlagen zu erbitten. Das kommt bei den Netzwerkkontakten vor Ort an. Mit dem Preis wollen die Beteiligten noch mehr Geflüchtete und deutsche Bürgerinnen und Bürger per Radio und mit dem Gesprächscafé erreichen. Dieses niedrigschwellige Angebot ist in seiner Form einzigartig in Brandenburg. Indem geflüchteten Menschen eine Stimme gegeben wird, trägt das Refugee-Radio Potsdam zu ihrem Empowerment bei.  Erstmals in der Geschichte des Landesintegrationspreises hat die Jury drei Projekte ausgewählt. Am 13. Februar erhielten für ihr außerordentliches Engagement die drei Vereine Mensch Luckau e. V., Cagintua e. V. mit dem Projekt „Refugee-Radio-Potsdam“ und ESTAruppin e. V. mit dem Konzept „Wo Menschen zu Hause sind“ den Brandenburger Integrationspreis 2018. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert.

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News veröffentlicht am 14.02.2019

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