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Führungen durch die barocke Innenstadt starten im Museumshaus „Im Güldenen Arm“ Museumshaus "Im Güldenen Arm" Potsdam (© Michael Lüder) Der Tag der Städtebauförderung am 11. Mai rückt in diesem Jahr die Potsdamer Innenstadt und die 2. Barocke Stadterweiterung in den Fokus. Führungen und Gespräche sollen über die Ergebnisse der Sanierungen im Bereich zwischen Hegelallee, Friedrich-Ebert-Straße, Charlottenstraße und Schopenhauerstraße informieren, der seit 1993 Sanierungsgebiet ist. Vieles ist bereits fertig: Ein Großteil der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme wird voraussichtlich noch in diesem Jahr abgeschlossen. Der Tag der Städtebauförderung findet bundesweit zum fünften Mal statt. Der Aktionstag, an dem sich mehr als 550 Städte und Gemeinden beteiligen, soll die Vielfalt der Städtebauförderung abbilden und ist ein bundesweites Forum des Austauschs und der Präsentation. Potsdam hat seit 1990 in neun Sanierungsgebieten der Potsdamer Innenstadt und Babelsbergs, vier Entwicklungsbereichen sowie in den großen Wohnsiedlungen Am Stern, Drewitz, Am Schlaatz oder in der Waldstadt von den finanziellen Mitteln und Möglichkeiten der Städtebauförderung profitiert. „Der gemeinsame Einsatz von Bund, Land und Landeshauptstadt hat für Potsdam einen nicht zu unterschätzenden Entwicklungsimpuls ermöglicht. Im Ergebnis sind lebendige Stadträume und Quartiere entstanden, auf die wir mit Bezug zum Wendejahr vor 30 Jahren stolz und dankbar blicken“, sagt der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt. Bei zwei Führungen wird am 11. Mai die barocke Innenstadt gezeigt; dabei sind Blicke in Höfe möglich, die „im Alltag“ ansonsten kaum zu sehen sind. Ausgangspunkt ist das Museumshaus Im Güldenen Arm, ein besonderes Kleinod von 1737, das Ende der 1980er-Jahre durch viel Engagement gerettet und unter Verwendung von Fördermitteln instandgesetzt werden konnte. Die Führungen enden im sogenannten Block 27. Auch wenn die meisten Potsdamerinnen und Potsdamer den Nikolaisaal und das Kabarett Obelisk kennen, sind der Hofbereich zwischen Charlotten- und Yorckstraße und seine Geschichte allerdings wenig bekannt. Im Block 27 können Besucher Stadtgeschichte von der ersten barocken Stadterweiterung ab dem Jahr 1714 bis heute erleben. Im Museumshaus selbst sind eine Ausstellung zum Lebenswerk des Potsdamer Künstlers Egon Wrobel und die Dauerausstellung der Sammlung Lachmann zur „Einfachen Gebrauchsform“ zu sehen. Durch die Dauerausstellung werden zwei kostenlose Führungen angeboten. Stadterneuerung in der Landeshauptstadt PotsdamTag der Städtebauförderung 2019Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne Museumshaus „Im Güldenen Arm“

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News veröffentlicht am 03.05.2019

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