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Karte vom Sperrgebiet der Bombenentschärfung am 26. Juni 2020. Foto: Landenshauptstadt Potsdam Der Sperrkreis rund um den Fundort der Weltkriegsbombe in der Havel nahe der Freundschaftsinsel ist geräumt. Um 14:45 Uhr gab der Einsatzleiter Kai Lange den Sperrkreis frei. Nach der Unterbrechung durch das Gewitter beginnt Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg mit der Arbeit. Nach Untersuchung der Bombe vor Ort kam Schwitzke zur Einschätzung, dass die Bombe kontrolliert gesprengt werden muss. Dafür wird ein Floß aus 40 Strohballen von je 300 Kilogramm in der Größe von 7 x 7 Metern über den Fundort der Bombe geschoben, um den Splitterflug abzumildern.   Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe englischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg wurde bei einer systematischen Suche gefunden und liegt in etwa drei Meter Tiefe im Schlamm der Havel nahe der Freundschaftsinsel.  Es kommt zu umfangreichen Sperrungen in der Innenstadt. Etwa 13.000 Menschen in der Innenstadt und Zentrum-Ost, die innerhalb des 800 Meter großen Sperrkreises leben, mussten diesen verlassen. Zudem mussten zahlreiche Museen, das Bildungsforum, mehrere Ministerien, der Landtag, die Staatskanzlei, drei Seniorenheime, der Hauptbahnhof, die Lange Brücke, die Humboldtbrücke sowie die Feuerwache in der Holzmarktstraße geräumt werden. Das Klinikum Ernst von Bergmann wurde nicht evakuiert, muss allerdings während der Maßnahmen die Zu- und Abgänge geschlossen halten. Während der Sperrung stehen das Soziokulturelle Zentrum Freiland in der Friedrich-Engels-Straße sowie der Treffpunkt Freizeit als Aufenthaltsorte für Betroffene zur Verfügung.

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News veröffentlicht am 26.06.2020

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