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KIS hatte den Sportcampus in Babelsberg bis Ende 2018 vergrößert und modernisiert Eröffnung der Motorsporthallehttps://www.potsdam.de/sites/default/files/styles/thumbnail/public/images/20190118_191539.jpg?itok=jwb5TJT9 https://www.potsdam.de/sites/default/files/styles/thumbnail/public/images/20190118_181056.jpg?itok=H76XtlPI https://www.potsdam.de/sites/default/files/styles/thumbnail/public/images/20190118_185716.jpg?itok=6x0I610I https://www.potsdam.de/sites/default/files/styles/thumbnail/public/images/20190118_194651.jpg?itok=lSOutgFr Oberbürgermeister Mike Schubert, der Werkleiter des Kommunalen Immobilien Service, Bernd Richter, und der Vorsitzende des SV Motor Babelsberg e.V., Daniel Keller, eröffneten am Freitag, den 18. Januar 2019 feierlich die im Dezember 2018 fertiggestellte Motorsporthalle in Babelsberg. Zugleich wurde die bauliche Umsetzung des Siegerentwurfs aus dem im November 2017 ausgelobten „Kunst am Bau“-Wettbewerb präsentiert. Oberbürgermeister Mike Schubert bei der feierlichen Eröffnung: „Es ist großartig, dass der traditionsreiche Sportcampus der Motorsporthalle pünktlich zum Jahreswechsel fertiggestellt werden konnte. Die Motorsporthalle ist ein perfektes Beispiel dafür, wie gut Schulsport und Potsdamer Vereinssport zusammen funktionieren können. Hier werden die Schülerinnen und Schüler der Babelsberger Schulen perfekte Bedingungen vorfinden. Und auch den Bedürfnissen des SV Motor Babelsberg und der anderen Vereine wird hier entsprochen. Dieser moderne Sportkomplex am historischen Standort hier in Babelsberg ist ein echtes Schmuckstück.“ Auch dank der Mittel aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat in Höhe von über 2,1 Millionen Euro konnte der Kommunale Immobilien Service hier mehr als 6,7 Millionen Euro in die Sanierung und Erweiterung dieses traditionsreichen Sportbaus investieren. Neben dem SV Motor Babelsberg wird die Halle auch vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium und von der Goethe-Schule sowie von diversen Kitagruppen genutzt. Damit die Schulen die Halle trotz Bauarbeiten nutzen konnten und auch eine zeitweise Nutzung durch die Sportvereine gewährleistet werden konnte, fanden die Arbeiten verteilt über zwei Bauabschnitte und bei laufendem Betrieb statt. Die bis Ende 2017 im ersten Bauabschnitt erfolgte Erweiterung des Bestandbaus um eine Einfeldhalle mit Verbindungsbau ermöglicht es, die Sporthallen behindertengerecht zu erreichen. Hierfür wurden ein alter Anbau und bestehende Garagenkomplexes abgerissen. Zudem erfolgte eine komplette Neuerschließung aller Wege und Medien. Die Rohbauarbeiten für die durch einen Verbinder mit der Bestandshalle verbundenen Einfeldhalle starteten im Oktober 2016. Im zweiten Bauabschnitt wurde 2018 die Bestandhalle saniert und ausgebaut. Hierbei erhielt die Motorsporthalle unter anderem eine neue Heizung und eine neue Sicherheitsbeleuchtung. Auch die sehr in die Jahre gekommenen Sanitäranlagen wurden grundlegend modernisiert. KIS-Werkleiter Bernd Richter: „Es war nicht ganz einfach, diese Halle zu modernisieren und zu erweitern. Denn die Rahmenbedingungen an diesem renommierten Sportstandort waren kompliziert. Wir hatten nur sehr wenig Platz für die Baumaßnahmen und durch die Doppelnutzung von Vereinen und den Schulsport musste sehr viel abgestimmt werden. Doch die Zusammenarbeit aller Beteiligten lief hervorragend und deshalb konnten wir den Zeitplan 100 Prozent einhalten.“ Durch die Sanierung und Erweiterung der Motorsporthalle ergeben sich für die Nutzer ganz neue Möglichkeiten. So können die neu hergestellten Sanitärräume im Altbau auch für die Erweiterungshalle genutzt werden. Der Verbinder hat zudem einen Fahrstuhl, durch den nun auch Rollstuhlfahrer ins Obergeschoss gelangen können. Die Erweiterungshalle verfügt im Erdgeschoss über vier Großgeräte- und zwei Kleingeräteräume. Zudem gibt es einen Juryraum mit Fenster zur Halle. Im Erdgeschoss des Neubaus ist der Kraftgeräteraum untergebracht. Im Obergeschoß des Erweiterungsbaus findet sich ein kombinierter Sanitäts-, bzw. Lehrerraum und ein Vorstandsbüro. Die Neubauhalle ist mit allen für den Schulsport nötigen Einbauten versehen.     Der Vorsitzende vom SV Motor Babelsberg Daniel Keller erklärt: „Es war ein langer Weg um die Stadt zu überzeugen, die Sporthalle nicht abzureißen, sondern mit der Vielzahl von speziellen Nutzungen zu sanieren. An der Stelle möchte ich auch an Ralf Mantau erinnern, der als langjähriges Vorstandsmitglied und Abteilungsleiter Boxen seit den 90er Jahren für die Sanierung der Halle kämpfte und diese dann gemeinsam mit dem Vorstand durchsetzte. Leider verstarb er viel zu früh und kann heute das herausragende Ergebnis seines Einsatzes nicht mehr sehen. Jedoch steht nun sein Sohn Marcel Mantau in Verantwortung, der die Traditionssportart Boxen bei Motor fortführt.“ Keller fügt stolz hinzu: „Am Ende ist eine Sporteinrichtung entstanden, die einfach nur Spaß macht, beim Betreten und beim Sport machen.“ Durch einen neuen Zugang ist die Halle jetzt auch über einen öffentlichen Weg erschlossen. Der Schulweg wird somit sicherer und erfolgt nicht mehr über ein fremdes Grundstück. Schüler und Sportler sowie Gäste haben jetzt ein Foyer als Wartebereich, von dem man in die weiteren Sportbereiche zu Fuß oder über einen nahegelegenen behindertengerechten Fahrstuhl gelangen kann. Am Eröffnungstag der Motorsporthalle wurde auch die bauliche Umsetzung des Siegerentwurfs aus dem im November 2017 ausgelobten Wettbewerb „Kunst am Bau für das Bauvorhaben Sporthalle Motor Babelsberg“ präsentiert. Die Aufgabenstellung des Wettbewerbs lautete: „Die Kunst soll identitätsstiftend für die Sporthalle wirken und sich mit der Historie des Standorts und des Gebäudes sowie den geplanten Nutzungen auseinandersetzen.“ Aus rund 50 Bewerbern wurden sechs Teilnehmende gelost und zwei weitere Teilnehmende wurden gesetzt. Der Kunstwettbewerb wurde als nicht-offener, einstufiger, anonymer Realisierungswettbewerb mit acht Teilnehmern und einem vorgelagerten Bewerbungsverfahren durchgeführt. Koordiniert wurde der Wettbewerb durch die Stadtkontor Gesellschaft für behutsame Stadtentwicklung mbH. Die acht eingereichten Entwürfe wurden durch eine aus sieben Fachpreisrichtern bestehende Jury bewertet. Siegerentwurf wurde das Kunstwerk „Vernetzung“ von Rainer Düvell, das nach mehreren Wertungsrunden von der Jury ausgewählt und am 30. Mai 2018 von der Beigeordneten Noosha Aubel präsentiert wurde. Die Begründung der Jury: „Der Entwurf einer auf die Außenfassade der Motorsporthalle gesetzten Aluminiumkonstruktion zeichnet sich durch eine starke Außenwirkung aus, die den Betrachter gezielt auf die grafische Struktur des Kunstwerks fokussieren lässt. Das Kunstwerk verspricht eine große Sichtbarkeit, die durch die Zeichenhaftigkeit des Entwurfs unterstrichen wird. Der Entwurf steht autark als eigenständiges Kunstwerk auf der Fassade, das einen weiten, nicht zwingend auf die Nutzung des Gebäudes verweisenden Assoziationsrahmen erlaubt.“ Die Landeshauptstadt Potsdam, vertreten durch den Kommunalen Immobilien Service (KIS) hatte einen Auftrag zur Durchführung eines Projekts zur Kunst am Bau vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat im Rahmen des Bundesprogrammes Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur zur Sanierung und Erweiterung der Sporthalle Motor Babelsberg erhalten.

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News veröffentlicht am 18.01.2019

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