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Nachhaltiges Gärtnern als Gemeinschaftsprojekt auf kommunaler Grünfläche Die Beetschwestern sind aktiv beim Projekt „Essbare Stadt“ dabei. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Christine Homann Dieses Jahr im März wurde auf der städtischen Grünfläche gegenüber des Obelisken in der Schopenhauerstraße das Projekt „Essbare Stadt“ ins Leben gerufen. Heute hat sich Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, vor Ort einen Eindruck von dem Projekt verschafft. „Das nachhaltige Bewirtschaften des Gartens, die umweltschonende Produktion und der bewusste Konsum der gemeinsam angebauten Erzeugnisse stehen im Vordergrund dieses Projekts. Aktuell blüht und wächst es fantastisch. Es gibt viel zu sehen und zu lernen. Ich freue mich, dass die engagierten Akteure und freiwilligen Helfer vor Ort nun gemeinsam die ersten Früchte ihrer Arbeit ernten können. Mit den angelegten Blühwiesen wurde auch an Lebensraum für Insekten gedacht. Dieses Projekt ist ein positiver Beitrag für eine vielfältige und intakte Stadtnatur “, so der Beigeordnete. Initiiert und unterstützt durch den Fachbereich Grün- und Verkehrsflächen, Bereich Grünflächen, werden durch die Zusammenarbeit der Union Sozialer Einrichtungen gemeinnützige GmbH aus Kleinmachnow mit dem Jobcenter Potsdam und einigen fleißigen Freiwilligen auf mehr als 300 Quadratmeter Gemüse, Kräuter und Beerensträucher angebaut. In den vergangenen Monaten wurden gemeinsam nach nachhaltigen Gesichtspunkten Tomaten, Gurken, Zucchini, Kartoffeln, Radieschen, Knoblauch, Zwiebeln, Möhren, diverse Kohlarten, allerlei Bohnen, Salate, Radieschen und noch einiges mehr, gesetzt, gepflegt, gedüngt und bewässert. Neben Kräutern wie Borretsch, Dill, Estragon, Salbei, Thymian und Rosmarin, wurden auch drei Blühwiesen für Bienen und andere Insekten angelegt. Als kleines Testprojekt versuchen die gärtnerischen Kräfte vor Ort auch, Artischocken anzupflanzen. Ob dies von Erfolg gekrönt ist, ist noch offen. Es wurde zu 99 Prozent Saatgut in Demeter-Qualität verwendet, die Düngung erfolgte durch kompostierte Böden; selbstverständlich wird auf jegliche Art von Spritzmitteln verzichtet.

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News veröffentlicht am 14.07.2020

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