Kontakt

Wiehnachtswald im Kutschstall. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Christiana Arnold Im Rahmen der Aktion „Weihnachtswald im Kutschstall“ des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte gibt es 2018 auch einen Weihnachtsbaum der Partnerstädte. Potsdam pflegt Städtepartnerschaften zu neun Städten in Europa, den USA und Afrika. So individuell jede dieser Städte ist, so besonders sind auch ihre Weihnachtstraditionen. Der Weihnachtsbaum soll diese Sitten und Bräuche symbolisieren und einen Einblick in die bezaubernden Weihnachtswelten der Partnerstädte geben. Sowohl typische (Weihnachts-)Symbole als auch berühmte Sehenswürdigkeiten und Persönlichkeiten der Städte sowie die Flaggen der einzelnen Länder, in denen sich die Partnerstädte befinden, haben einen Platz am Weihnachtsbaum. In einem beiliegenden Flyer werden die Symbole kurz erklärt. Für die polnische Stadt Opole steht der Stern. Der Heilige Abend wird in keiner polnischen Familie begonnen bevor der erste Stern am Himmel steht. Der Elch ist die größte existierende Hirschart und das größte Tier Finnlands und wird daher mit der finnischen Partnerstadt Jyväskylä in Verbindung gebracht. Die Lebküchnerei entwickelte sich in Deutschland bereits im 16. Jahrhundert zu einem richtigen Gewerbe. Ein Lebkuchenmännchen steht daher als Symbol für die deutsche Partnerstadt Bonn. Nach dem italienischen Volksglauben fliegt die gute Hexe Befana in der Nacht vom 5. zum 6. Januar auf der Suche nach dem Jesuskind von Haus zu Haus und bringt Geschenke. So auch in der Partnerstadt Perugia. In den USA, und somit auch in der amerikanischen Partnerstadt Sioux Falls, kommt Santa Claus in der Nacht vom 24. zum 25. Dezember durch den Schornstein und füllt die zuvor aufgehängten Socken, die sogenannten „Stockings“, bis oben hin mit Geschenken. Stellvertretend für die Schweizer Partnerstadt Luzern zieren Berge den Weihnachtsbaum. Mehr als die Hälfte der über viertausend Meter messenden Alpen-Berge liegen in der Schweiz. Für die Partnerstädte Versailles und Bobigny wurde als Symbol die französische Lilie, oder auch Fleur-de-Lys, ausgewählt. Sie ist das wohl bekannteste Symbol der französischen Monarchie und wird noch heute in der Heraldik verwendet. Auch wenn in der afrikanischen Partnerstadt Sansibar Town kein Weihnachtsfest gefeiert wird, da mehr als 90 Prozent der Bevölkerung dem muslimischen Glauben angehören, findet sich die Stadt symbolisch mit der Palme am Weihnachtsbaum wieder. Ausstellung "Weihnachtswald im Kutschstall" im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG)

Share

News veröffentlicht am 12.12.2018

Copyright Blue Concept GmbH

Navigation

Social Media