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Innovative Ideen zum Klimaschutz – unverpackt, nachhaltig, klimaneutral Im Kleinen handeln, im Großen wirken. Foto depositphotos.com Den eigenen Beitrag zum Klimaschutz ernst nehmen und Konsequenzen ziehen – davor schrecken viele zurück. Der 3. Klimadialog 2019 stellt am 18. Juni in der URANIA Potsdam ab 18 Uhr ein paar mutmachende Initiativen vor. Und die sind dringend nötig. Die Klimafolgenforschung meldet vermehrt Schreckensnachrichten. Resignation breitet sich aus. Ist es bereits zu spät für eine Kehrtwende? Kann man überhaupt noch etwas tun? Damit sich etwas verändert, muss sich die Gesellschaft verändern. Und es gibt viele – ganz unglaubliche – Beispiele, die beweisen: Gesellschaftliche Umbrüche werden sehr oft von Einzelpersonen initiiert und es ist immer möglich, eine Gesellschaft zu verändern. Der Klimadialog stellt einige Potsdamer Pionierinnen vor. Dr. Karin Flegel, Geschäftsführerin der URANIA Potsdam, leitet durch den Abend und gibt das Wort an engagierte Potsdamerinnen weiter, die Klimaschutzprojekte auf die Beine gestellt haben. Marie-Luise Glahr berichtet über ein Projekt der Potsdamer Bürgerstiftung: PotsPRESSO. Ein Pfandbecher, der den Einweg-Coffee-to-go-Becher stadtweit ersetzen soll, wird gerade auf den Weg gebracht. Aus gutem Grund: In Deutschland landen etwa 320.000 Coffee-to-go-Becher im Müll – pro Stunde! Für die Produktion der Wegwerfbecher wird immens viel Energie benötigt. PotsPRESSO würde sich auf vielen Ebenen positiv auswirken: Ein Pfandbecher-System wäre ein wichtiger Baustein im Klima- und Umweltschutz, die Stadtreinigungskosten würden signifikant sinken und das Stadtbild würde sich – vor allem in den Parks – verbessern. Sabine Sütterlin präsentiert die Idee von PotsAb – ein Mitfahrkonzept zur Entlastung des innerstädtischen Individualverkehrs. Die Verkehrsbelastung ist ein viel diskutiertes Problem in Potsdam und anvisierte Veränderungen befinden sich noch im Prozess. Die Idee: Die Autos fahren sowieso – meist jedoch nur mit einer oder zwei Personen. Warum also nicht die freien Plätze belegen? Das Mitfahren könnte Stau vermindern und die Umweltbelastung reduzieren. Zudem verhilft es Bewohnerinnen und Bewohnern der ländlichen Ortsteile Potsdams zu mehr Mobilität. Katharina Kaiser und Katja Skurcz führen den „Fairverpackt-Laden“ kathi&käthe: Das Konzept bietet eine plastikfreie Alternative für Alltagseinkäufe mit einer Produktpalette von unverpackten Lebensmitteln, Kosmetikprodukten sowie Hygiene- und Reinigungsartikeln. Ein integriertes Café ermöglicht den Dialog. Das Projekt sieht sich als Austauschplattform und Teil der Zero Waste Bewegung. Die Referentinnen bestätigen: Engagement erfordert Mut und den Einsatz von Zeit. Sie ernten viel Lob und Anerkennung für ihre Ideen. Aber bis es zur erfolgreichen Umsetzung und erkennbaren Auswirkung kommt, sind viele Hürden zu nehmen. Und Dennoch: Der Aufwand ist es wert. Für unsere Stadt und für unsere Zukunft. Kommen Sie und lassen Sie sich ermutigen. Die Veranstaltung zur Reihe Klimadialog ist eine Kooperation der URANIA Potsdam mit dem BUND Brandenburg, dem Energie Forum Potsdam e.V. und der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Landeshauptstadt Potsdam. Der Eintritt ist frei.

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News veröffentlicht am 04.06.2019

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