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KIS investiert bis 2022 über eine Viertelmilliarde Euro in die bauliche Infrastruktur Neubau Schulcampus Gagarinstraße im September 2018. Foto Henrik Jordan Der Werkleiter des Kommunalen Immobilien Service (KIS), Bernd Richter, informierte am Freitag, den 28. Dezember 2018, über die wichtigsten Projekte und Entwicklungen beim KIS im vergangenen und den kommenden Jahren. Der Kommunale Immobilien Service als Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Potsdam sorgt seit 2005 mit seinen ca. 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dafür, dass die Infrastruktur der öffentlichen Einrichtungen mit der dynamischen Entwicklung der Landeshauptstadt Schritt hält.   Das Facility Management des KIS hat auch im Jahr 2018 für die Sicherheit und Funktionalität in den Gebäuden gesorgt. Hierbei spielte der Bauunterhalt eine wesentliche Rolle. Im Jahr 2018 lag er bei über 4 Millionen Euro. Eine weitere Hauptaufgabe des KIS ist die Verwaltung und Betreuung der städtischen Liegenschaften. So gab es 2018 die Neuvergabe der Reinigung für die Objekte des KIS in einem Volumen von über 10 Millionen Euro. Hierbei ging es um die Reinigung von etwa 80 vom KIS verwalteten Liegenschaften mit einer zu reinigenden Fläche von mehr als 300.000 Quadratmetern. Der dem Volumen nach größte Posten beim KIS liegt aber im Investitionsbereich. Alleine für Schulen und Sportstätten investierte der KIS im Jahr 2018 54,4 Millionen Euro in die bauliche Infrastruktur der Landeshauptstadt Potsdam. „Es ist eine riesen Herausforderung, dieses Investitionsprogramm in der aktuellen Marksituation zu stemmen. Immer häufiger finden wir bei unseren Ausschreibungen keine passenden Unternehmen, denn die Auftragsbücher der Firmen sind einfach voll. Aber auch die Arbeitsmarktsituation mach uns zu schaffen. Es ist vor Allem dem Engagement meiner Architekten und Ingenieure zu verdanken, dass wir das ehrgeizige Investitionsprogramm trotz mehrerer, leider unbesetzter Stellen bisher erfolgreich umsetzen konnten.“ Gleich zu Anfang des Jahres wurden zwei wichtige Richtfeste gefeiert, einmal am Schulstandort Gagarinstraße und zum anderen für die Grundschule Bornim. In der Gagarinstraße wird zunächst bis Frühjahr 2019 der Neubau der Montessori-Gesamtschule erstellt, anschließend wird der Altbau bis 2020 komplett saniert. Insgesamt investiert die Landeshauptstadt über den Kommunalen Immobilien Service in diesen Standort 35,3 Millionen Euro. Davon stammen 8 Millionen Euro aus Fördermitteln des Kommunalen Infrastrukturprogramms des Landes (KIP). Der Neubau der Grundschule Bornim beinhaltet einen zusammenhängenden Gebäudekomplex aus drei zweigeschossigen Klassenstufenhäusern, einer Mensa, einer Sporthalle und einem Hort-Bereich. Die Gesamtkosten für den Schulneubau belaufen sich auf 15,6 Millionen Euro. Das Budget beinhaltet eine finanzielle Förderung aus dem Programm KIP „Schulinfrastruktur“ durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg von 4,9 Millionen Euro. Im März 2018 fand zudem die Grundsteinlegung für die neuen Grundschule Bornstedter Feld an den Roten Kasernen Ost statt. Hier entsteht eine dreizügige Grundschule mit Hort und Zweifeld-Sporthalle, die zum Schuljahr 2019/20 eröffnet werden soll. Das Gesamtvolumen für Schule, Hort und Turnhalle beträgt 24 Millionen Euro. Darin sind 7,7 Millionen Euro aus Mitteln des Kommunalen Infrastrukturprogramms KIP der Investitionsbank des Landes Brandenburg enthalten. Auch im Sportbereich kamen die Bauprojekte gut voran. So wurde im Juni 2018 der neue, wettkampfgeeignete Kunstrasenplatz in der Waldstadt I übergeben. Das Gesamtbudget für den Neubau des Platzes lag bei 774.600 Euro, davon kamen insgesamt 505.950 Euro aus Mitteln des kommunalen Infrastrukturprogramms des Landes (KIP-Förderung). Auch auf dem Sportareal der Motorsporthalle wurde intensiv gearbeitet. Nachdem Ende 2017 der neue Anbau übergeben werden konnte, wurde in diesem Jahr die Bestandshalle grundlegend saniert und wird im Januar 2019 eröffnet. Dank der Mittel aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Höhe von über 2,1 Millionen Euro kann der Kommunale Immobilien Service hier mehr als 6,7 Millionen Euro in die Sanierung und Erweiterung dieses traditionsreichen Sportbaus investieren. Der KIS baut aber nicht nur neue Schulen, Kitas und Sportstätten. So fielen in das Jahr 2018 Grundsteinlegung und Richtfest für die neue Feuerwache Marquardt. Ziel des Neubaus ist ein moderner Feuerwehrstandort im Norden von Potsdam mit einer Fahrzeughalle für zwei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr. Die Feuerwache wird im Frühjahr 2019 eröffnet. Das Gesamtbudget für die Feuerwache Marquardt liegt bei 1,22 Millionen Euro, hiervon stammen 420.075 Euro aus dem Förderproramm „KIP Feuerwehrinfrastruktur“. Ausblick 2019 2019 wird ein neues Rekordjahr im Investitionsbereich des KIS. Hier liegt das Gesamtbudget bei 69,5 Millionen Euro. Der überwiegende Teil der Investitionen geht auch 2019 in die Bildungsinfrastruktur. So werden 2019 etwa 63 Millionen investiert (53,6 Millionen Euro in Schulen und Schulsportstätten sowie 9,4 Millionen Euro in Kitas). Bis 2022 investiert der KIS über 191 Millionen Euro im Bildungsbereich, das entspricht 76 Prozent der Gesamtinvestitionen. Zu den wichtigsten Bauprojekten, die im kommenden Jahr abgeschlossen werden, zählen alleine drei Schulstandorte. Im Frühjahr 2019 werden der Erweiterungsbau und die Vierfeldhalle in der Gagarinstraße an die Montessori-Gesamtschule übergeben. Ebenfalls noch im Frühjahr ist der Neubau der zweizügigen Grundschule Bornim inkl. Hort fertiggestellt. Und zum Schuljahr 2019/20 sollen auch das Schulgebäude der dreizügigen Grundschule, der Hort und die Turnhalle an den Roten Kasernen Ost in Nutzung gehen. Bernd Richter blickt voraus: „2019 ist das erste Mal, dass wir Neubauten an drei Schulstandorten in einem Jahr fertigstellen. Man kann hier also mit Fug und Recht von einem Meilensteinjahr für die Bildungsinfrastruktur sprechen. Das ist natürlich auch dringend erforderlich, da wir uns in Potsdam den Herausforderungen wachsender Schülerzahlen stellen müssen. Und das werden wir auch weiterhin tun. Das Schulinvestitionspaket mit mehr als 191 Millionen Euro für Schulen, Sportstätten und Kitas spricht hier Bände.“ Im Investitionsprogramm für Schulsportstätten beginnen im Jahr 2019 die konkreten Bauplanungen für den Neubau des Sportforum Schlaatz, das voraussichtlich im Jahr 2022 fertiggestellt sein soll. Zudem beginnt die Planung der denkmalgerechten Sanierung der alten Sporthalle in der Kurfürstenstraße, die nach dem Entwurf des KIS Wirtschaftsplans 2019 im Jahr 2021 abgeschlossen sein soll. Neben den Investitionen in die Bildungsinfrastruktur sind im KIS Wirtschaftsplan 2019 bis 2022 zudem 42,7 Millionen Euro für die Verwaltungsinfrastruktur der Landeshauptstadt eingeplant. Im Jahr 2019 beginnen die konkreten Planungen für den Rückbau des Haus 2 und die weitere Umgestaltung des Verwaltungscampus. Im ersten Bauabschnitt sollen ca. 800 moderne Arbeitsplätze, eine Zweifeldturnhalle für die Innenstadtschulen und Parkmöglichkeiten für die Mitarbeitenden der LHP entstehen.

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News veröffentlicht am 28.12.2018

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