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Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, hat heute die landesweiten Fachkräftenetzwerke Brandenburgs in Potsdam begrüßt. Insgesamt 50 Expertinnen und -experten aus Fachkräfteinitiativen und Wirtschaftsförderungen sowie Ministerien waren auf Initiative der Landeshauptstadt Potsdam zusammengekommen, um sich zu dem Thema „Fachkräftesicherung durch Netzwerkarbeit“ auszutauschen. Ziel des Treffens war es, über den eigenen regionalen Tellerrand zu schauen, den fachlich-inhaltlichen Austausch mit den anderen Regionen in Brandenburg zu suchen und gemeinsam Strategien für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung zu entwickeln. „Die Zukunft und weitere Entwicklung von Regionen ist zunehmend von einer sicheren Fachkräftebasis abhängig“, sagt Bernd Rubelt. „Denn aus dem Wettbewerb der Unternehmen um die besten Fachkräfte ist inzwischen ein Wettbewerb der Regionen geworden. Es geht immer mehr um Sichtbarkeit und Attraktivität von Standorten. Daher spielen die überregionalen Kooperationen und die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort zunehmend eine wichtige Rolle.“ Initiiert wurde der landesweite Fachaustausch durch die Landeshauptstadt Potsdam mit ihrem Netzwerk „Fachkräfteforum Potsdam“. Wichtige Arbeitsmarktakteure haben sich hierzu im Jahr 2009 zusammengeschlossen. Sie verfolgen das Ziel, gemeinsam die einzelnen regionalen Initiativen verstärkt zu bündeln, Transparenz innerhalb der Angebotsvielfalt zu schaffen sowie mit der Entwicklung von Angeboten und Strategien weitere Ressourcen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Region zu erschließen. Neben regelmäßigen Treffen gibt es gemeinsame Projekte wie den Ausbildungs- und Praktikumsführer oder den FachkräfteTag Potsdam. Auch die Landeshauptstadt Potsdam steht vor der Herausforderung, den Anforderungen einer wachsenden Stadt mit Kompetenz und Fachpersonal begegnen zu können. Daher genießt das Thema Fachkräftesicherung für die Stadtverwaltung auch eine hohe Priorität. So hatte sich die Stadt auch beim Brandenburger Zukunftstag beteiligt und Potsdamer Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Verwaltung gegeben. Zukunftsfähig stellt sich die Landeshauptstadt Potsdam auch mit neuen Angeboten für ein Duales Studium auf. So können zum Beispiel Studierende bereits die Studiengänge Bachelor of Laws (Brandenburgische Verwaltung) und Bachelor of Science (Verwaltungsinformatik) studieren. Neu ab September 2019 werden die dualen Studiengänge Bachelor of Engineering (Bauingenieurwesen) sowie Bachelor of Engineering (Infrastruktursysteme) angeboten. Weiterhin geplant ist ein dualer Studiengang für Sozialpädagogen (Bachelor of Arts – Soziale Arbeit). Weitere Informationen unter www.potsdam.de/fachkraefte.

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News veröffentlicht am 02.04.2019

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