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Gemeinsame Aktion in der Brandenburger StraßeMorgen ist der Tag der Menschenrechte, der seit dem 10. Dezember 1950 jedes Jahr begangen wird. Zu diesem Anlass verteilen die Beauftragten des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt der Landeshauptstadt Potsdam sowie Mitglieder des Migrantenbeirates und Seniorenbeirates auf dem Weihnachtsmarkt in der Brandenburger Straße die verschiedenen Menschenrechtsartikel an Passanten. In ihren 30 Artikeln beschreibt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte die Rechte und Freiheiten, die jedem Menschen ohne irgendeine Unterscheidung, wie etwa Ethnie, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen, zustehen. „Der Tag der Menschenrechte soll darauf aufmerksam machen, dass die jedem Menschen zustehenden Rechte auch im 21. Jahrhundert keine Selbstverständlichkeit sind,“ so die Gleichstellungsbeauftragte Martina Trauth. „Menschenrechte müssen ständig neu eingefordert, gestärkt und durchgesetzt werden. Und weil dies nicht nur die politische Arbeit von Regierungen betrifft, sondern auch die Haltung jedes einzelnen Menschen, wollen wir am Dienstag die Menschen in Potsdam darauf aufmerksam machen, dass Menschenrechte eine große Bedeutung auf unser aller Leben haben“. Magdolna Grasnick, die Migrations- und Integrationsbeauftragte der Landeshauptstadt Potsdam fügt hinzu: „Nur durch die Menschenrechte haben wir die Freiheit so zu sein, wie wir wirklich sind. Ohne Angst und Verfolgung.“ Auch Kinder haben Rechte, diese wurden noch einmal gesondert für Kinder in der UN-Kinderrechtskonvention festgehalten. Stefanie Buhr, die Potsdamer Koordinatorin für Kinder- und Jugendinteressen sagt: „Kinder müssen über ihre Rechte informiert werden und es ist umso wichtiger, dass Erwachsene Kindern helfen ihre Rechte auch wahrzunehmen“. Um dies zu unterstützen verteilt Stefanie Buhr neben den Menschenrechten auch kleine Broschüren mit den UN-Kinderrechten. Auch Mitglieder des Seniorenbeirates und des Migrantenbeirates beteiligen sich an der Aktion zum Tag der Menschenrechte. Vielfalt, gegenseitige Achtung und Toleranz sind für sie wesentliche Ziele ihres ehrenamtlichen Engagements für die Stadt. Die Erarbeitung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte war eine direkte Reaktion auf die schrecklichen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, in dem die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben. Vor 71 Jahren, am 10. Dezember 1948, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen - nach zweijähriger intensiven Verhandlungen - die Erklärung in Paris verkündet. Seitdem wird der 10. Dezember als Internationaler Tag der Menschenrechte begangen.

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News veröffentlicht am 09.12.2019

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