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Oberbürgermeister Mike Schubert dankt Sprengmeister Mike Schwitzke für seinen Einsatz. Foto: Landeshauptstadt Potsdam, Jan Brunzlow Die 194. seit 1990 in der Landeshauptstadt gefundene Weltkriegsbombe ist erfolgreich entschärft. Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg hat die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe US-amerikanischer Bauart am heutigen Donnerstagvormittag unschädlich gemacht. Der Sperrkreis ist seit 12:29 Uhr aufgehoben. Die Menschen, die im Sperrkreis leben, können ab sofort wieder in ihre Wohnungen zurück; Autos, Busse, Straßenbahnen und Züge können wieder fahren. Seit 8 Uhr war der Bereich 800 Meter um den Fundort in der nördlichen Speicherstadt gesperrt, etwa 5900 Potsdamerinnen und Potsdamer mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Im Sperrkreis lagen der Hauptbahnhof, die Staatskanzlei Brandenburg, der Landtag sowie mehrere Ministerien, die Polizeidirektion, zwei Pflegeheime, eine Einrichtung des betreuten Wohnens, eine Schule, das Sport- und Freizeitbad „blu“, das Hotel Mercure, das Rechenzentrum, das Extavium, die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sowie mehrere Museen und das Bildungsforum. Der Bus- und Straßenbahnverkehr wurde während der Entschärfung unterbrochen, ebenso der Zug- und S-Bahnverkehr. Mehr als 400 Helferinnen und Helfer waren heute im Einsatz, um den Sperrkreis abzusichern, darunter 263 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, 86 von Polizei und Bundespolizei und 60 von Feuerwehr, freiwilligen Feuerwehren und Deutschem Roten Kreuz.

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News veröffentlicht am 17.01.2019

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