Kontakt

Mit dabei bis zum 19. Mai Schriftstellerinnen und Schriftsteller von internationalem Rang Noosha Aubel eröffnet in der Stadt- und Landesbibliothek (SLB) das Literaturfestival LIT:potsdam 2019. ( © Anne Knappe) Die Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Noosha Aubel hat heute in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (SLB), die siebente Ausgabe des Literaturfestival LIT:potsdam eröffnet. In diesem Jahr steht das Potsdamer Literaturfest unter dem Motto: Starke Worte. Schöne Orte. „Bereits jetzt hat sich das Festival in der nationalen und internationalen Literaturszene den Ruf als bedeutendes literarisches Forum im deutschsprachigen Raum erarbeitet“, so Noosha Aubel. „Zum wiederholten Mal ist es den engagierten Initiatoren des Festivals gelungen, besondere, reizvolle und auch geschichtsträchtige Orte der Stadt für literarische Momente zu entdecken und renommierte Schriftstellerinnen und Schriftsteller von internationalem Rang nach Potsdam zu locken, die uns einen Einblick in ihre Werke gewähren.“ Vom 14. bis 19. Mai präsentiert das LIT:potsdam in großer Spannbreite die Vielfalt des gelesenen Wortes. Unter dem Titel „Magie der Macht“ sind heute in der SLB im Bildungsforum Maria Cecilia Barbetta und Nino Haratischwili zu Gast, zwei der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen der Gegenwart, die sich die Sprache aneigneten, in der sie sich künstlerisch ausdrücken. Writer in Residence des Festivals ist in diesem Jahr Robert Menasse. Am 17. Mai trifft er im Park der Villa Jacobs auf den Literaturkritiker Denis Scheck und liest aus seinem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten und viel diskutierten Roman „Die Hauptstadt“. Darin setzt er sich leidenschaftlich und gewitzt mit den Strukturen der Europäischen Union auseinander und schildert das Leben der Menschen in Brüssel, wo sich Europa konzentriert, die Widersprüche und Konflikte der EU wie in einem Brennglas sichtbar werden. Am letzten Festivaltag, den 19. Mai, tritt Robert Menasse erstmals gemeinsam mit seiner Schwester Eva Menasse auf: Im Hans Otto Theater lesen sie aus ihren Werken und reden mit Marion Brasch über Nationalismus und Europa, aber auch über ihre Familiengeschichten und Leben als Schriftsteller. Ein besonders spannendes Festivalformat ist NEXT STAGE EUROPE 2019 in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut und dem Auswärtigen Amt. Zum dritten Mal stellen dabei Theaterautorinnen und Theaterautoren aus der Ukraine, Russland, Georgien und Armenien ihre Stücke in szenischen Lesungen vor. In Interviews berichten die Gäste von ihren drängendsten Themen und dem Entstehen der Stücke. Ein weiterer Höhepunkt des Literaturfestivals ist der Auftritt des Bestseller-Autors Martin Walker am 17. Mai im Pferdestall Alte Brauerei. Sein soeben erschienener Spannungs-Roman „Menu surprise“ ist auf den ersten Plätzen der Spiegel-Bestsellerliste. Seine erfolgreiche Serie über Bruno, Chef de police und Gourmet von Saint-Denis im Périgord, wurde bereits in 15 Sprachen übersetzt. Auch für Kinder und Jugendliche bietet LIT:potsdam ein tolles Programm. Beispielsweise am 18. Mai, da kommt der Bestseller-Autor Ingo Siegner ins Thalia Kino und erzählt eine neue Geschichte über den kleinen Drachen Kokosnuss. Ein besonderes Geschenk bringt Christoph Ransmayr am 19. Mai nach Potsdam mit: seine noch unveröffentlichte Novelle „Kohlhaas – mein – Vater“, eine autobiografische Erzählung, die als Dank für den Kleist-Preis verfasst worden ist. Das komplette Festivalprogram finden Sie unter: www.litpotsdam.de

Share

News veröffentlicht am 15.05.2019

Copyright Blue Concept GmbH

Navigation

Social Media