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Neue Parkanlage in zentraler Lage freigegeben Eröffnung des Nutheparks mit (v.l.) Tillmann Stenger, Constanze Grimberg und Bernd Rubelt (Foto: Markus Klier) Gegenüber des Potsdamer Hauptbahnhofs ist eine großzügige Parkanlage mit Rad- und Spazierwegen, Spiel- und Bewegungsangeboten und neu gestalteten Aufenthaltsbereichen entstanden. Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, gab heute gemeinsam mit Tillmann Stenger, dem Vorstandsvorsitzenden der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), die öffentliche Grünfläche frei. „Wir freuen uns, nach so langer Wartezeit den großen und kleinen Potsdamerinnen und Potsdamern den Nuthepark mit seinen zahlreichen Spiel- und Bewegungsangeboten zur Nutzung übergeben zu können. Gerade in der wachsenden Landeshauptstadt sind neue Grün- und Freiräume in zentraler Lage wichtig für die Lebensqualität und die Attraktivität der Stadt“, sagt der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt. „Durch die direkte Nachbarschaft hat der Park für die ILB eine ganz besondere Bedeutung. Die städtebauliche Herrichtung des Parks war eine Voraussetzung, damit wir unser neues Bürogebäude bauen durften. Dazu haben wir bereits 2015 einen Vertrag mit der Stadt Potsdam abgeschlossen. Die Verantwortung für die Gestaltung der Parkflächen haben wir uns geteilt: Die Förderbank war für den Bereich mit dem Spielplatz und den Uferweg hinter unserem Gebäude zuständig. Ich freue mich sehr, heute gemeinsam mit der Stadt den Nuthepark eröffnen zu können. Damit schließen wir ein Kapitel sehr guter, kollegialer Zusammenarbeit ab, für die ich mich auch im Namen der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ILB bedanken möchte“, ergänzt Tillmann Stenger, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank des Landes Brandenburg. Die Bauarbeiten zur Herstellung der öffentlichen Grünfläche haben im April des vergangenen Jahres begonnen, nachdem das Gebiet zwei Jahre lang auf Kampfmittel untersucht worden war. Die Kampfmittelberäumung beinhaltete unter anderem auch die Entschärfung zweier 250-Kilo-Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Fläche musste, obwohl die Baumaßnahme im Dezember 2019 nahezu abgeschlossen war, ab Januar 2020 erst wegen noch intensiv zu pflegender Rasenflächen sowie später im März im Zusammenhang mit den Corona-Eindämmungsmaßnahmen noch gesperrt bleiben. Nach seiner heutigen Eröffnung gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln im gesamten Bereich. Entlang der Neuen Fahrt, zwischen Babelsberger Straße, ILB und Nuthe ist eine großzügige Parkanlage in Anmutung einer Auenlandschaft mit einer Gesamtgröße von 35 000 Quadratmetern, Radwegeverbindungen in Asphalt sowie Fußwegen in wassergebundener Bauweise entstanden. Weiterhin wurden die räumlichen Anbindungen an die Außenanlagen der ILB sowie an den vorhandenen Weg an der Nuthe hergestellt, Spiel- und Bewegungsangebote integriert sowie verschiedene Aufenthaltsbereiche gestaltet. Die Angebote auf dem 2300 Quadratmeter großen Spielbereich sind alle barrierefrei zugänglich und beinhalten einen Sandbereich für Kleinkinder, eine Hangrutsche, eine Balancieranlage, ein Reck, eine Schaukel für die Altersgruppe 6 bis12 Jahre und einen „Seilzirkus“ als multifunktionales Gerät für alle Altersgruppen. Für Jugendliche und Erwachsene werden drei sogenannte „Outdoor-Fitnessgeräte“ und eine Boule-Fläche freigegeben. An die Sandspielfläche angeschlossen ist ein Aufenthaltsbereich mit einer großen Rundbank. Auf dieser Fläche wurde ein Spielangebot in Form einer beweglichen Drehskulptur aus Edelstahlelementen integriert, das auch für Menschen mit Behinderung nutzbar ist. Bäume, Sträucher sowie großzügige Rasenflächen werden den weiträumigen Park ergänzen. Der westliche Teil der Fläche (circa 10.000 m²) wird noch als Baustelleneinrichtung für die derzeit laufenden Bauarbeiten am Leipziger Dreieck in Anspruch genommen. Nach Beendigung dieser umfangreichen Baumaßnahme wird dieses Teilstück dann entsprechend der Planung ebenfalls fertig gestellt. Mit der Planung des Nutheparks sowie der Außenanlagen für die ILB war das Planungsbüro FSWLA aus Düsseldorf betraut. Die Gesamtkosten der Garten- und Landschaftsbauarbeiten, für die die Firma TBR Recycling GmbH aus Teltow verantwortlich zeichnet, belaufen sich auf etwa 850 000 Euro, einschließlich der nachfolgenden Entwicklungspflege der Vegetationsflächen.

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News veröffentlicht am 08.06.2020

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