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Am 8. Mai findet um 13.30 Uhr am Sowjetischen Ehrenfriedhof auf dem Bassinplatz eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 74. Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges statt. Dazu lädt die Landeshauptstadt Potsdam in Kooperation mit der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft e. V. (BFG) und der Schule der Künste „InteGrazia“ des deutsch-russischen Vereins „Semljaki e. V.“ alle Potsdamerinnen und Potsdamer ein. Oberbürgermeister Mike Schubert wird auf der Veranstaltung eine Ansprache halten. Vertreter der Botschaften der Russischen Föderation, der Ukraine und von Belarus werden mit Grußworten erwartet. Außerdem wird Michael Brix von der Friedenskoordination Potsdam gegen Militarismus, Nationalismus, Rassismus und Krieg zu den Teilnehmenden sprechen. Durch die Veranstaltung führt Bernd Muck von der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft. Das musikalisch-künstlerische Programm gestalten Potsdamer Schülerinnen und Schüler unter Leitung von Alice Keiler. Am 8. Mai 1945 wurde mit der bedingungslosen Kapitulation aller Wehrmachtsteile der Zweite Weltkrieg in Europa beendet. Der Gedenktag erinnert an dieses historische Ereignis und würdigt insbesondere den Einsatz der Roten Armee bei der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus. 383 der während der Kämpfe in und um Potsdam gefallenen Soldaten beziehungsweise der Angehörigen der Roten Armee fanden auf dem 1946 eingerichteten Friedhof auf dem Bassinplatz ihre letzte Ruhestätte. Das Gedenken an die millionenfachen Opfer des Zweiten Weltkrieges und an die Befreiung vom Nationalsozialismus schließt die Mahnung für einen aktiven Einsatz für Frieden und Verständigung ein.

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News veröffentlicht am 29.04.2019

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