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Flagge der Mayors for Peace vor dem Potsdamer Rathaus gehisst Dieter Jetschmanegg und Uwe Fröhlich hissen die Flagge von Mayors for Peace. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Juliane Güldner Dieter Jetschmanegg, Dezernent Zentrale Verwaltung, hat am Montag die Flagge der Mayors for Peace für eine atomwaffenfreie Welt vor dem Rathaus gehisst. Damit setzt sich die Landeshauptstadt im Rahmen der Initiative „Bürgermeister für den Frieden“ für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen ein. Jetschmanegg hat die Flagge gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Hiroshima-Platz-Potsdam e.V., Uwe Fröhlich, gehisst. „Wir in Potsdam haben eine historische Verantwortung“, sagte Dieter Jetschmanegg und dankte dem Verein des Hiroshima-Platz-Potsdam e.V. für ihr jahrelanges Engagement. „Seit 2005 sind wir Teil der Mayor für Peace Bewegung und setzten damit ein Zeichen für Frieden und eine atomwaffenfreie Welt.“, sagte Dieter Jetschmanegg. Vor 23 Jahren, am 8. Juli 1996, stellte der Internationale Gerichtshof in Den Haag als Hauptrechtssprechungsorgan der Vereinten Nationen fest, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen generell mit den Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts unvereinbar sind. Das Gutachten ist zwar nicht bindend, aber dennoch von großer Bedeutung: die Staaten der Weltgemeinschaft werden an ihre „völkerrechtliche Verpflichtung“ gemahnt, ernsthafte Verhandlungen zur Beseitigung von Kernwaffen aufzunehmen. Mit dem Hissen der „Mayors for Peace“-Flagge appellieren die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister an die Staaten der Weltgemeinschaft, die Beseitigung der Nuklearwaffen voranzutreiben und sich für eine friedliche Welt einzusetzen. Über 320 deutsche Städte, darunter auch die Landeshauptstadt Potsdam, nehmen in diesem Jahr zum wiederholten Mal teil.

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News veröffentlicht am 08.07.2019

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