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Die bekannte Potsdamer Keramikskulptur „Familie Grün“ der Fahrländer Künstlerin Carola Buhlmann wird als Kopie am Dienstag, 24. März, um 10 Uhr am ursprünglichen Standort in der Brandenburger Straße (Ecke Lindenstraße) wieder aufgestellt und im Beisein der Beigeordneten für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Noosha Aubel, der Künstlerin Kerstin Becker sowie der Tochter der verstorbenen Fahrländer Künstlerin der Öffentlichkeit präsentiert. Die Figurengruppe wurde 1980/81 im Zuge der Komplettrekonstruktion der Brandenburger Straße, damals Klement-Gottwald-Straße, an einem präsenten Platz als Kunst im Stadtraum aufgestellt. Schnell wurde sie zu einem der beliebtesten Kunstwerke im öffentlichen Raum. Sie musste im Winter 2013 aus konservatorischen Gründen durch die Firma Roland Schulze Baudenkmalpflege GmbH eingelagert werden. Nach der Einlagerung wurde – zusammen mit der Tochter der Schöpferin, Katja Buhlmann, und der Künstlerin Kerstin Becker – aus Gründen der Sicherung entschieden, eine Kopie herzustellen. Der Abbau der Keramikskulptur „Familie Grün“ wurde im November 2013 notwendig, um die Sicherheit des unmittelbaren Umfelds zu gewährleisten. Zum anderen konnte das Kunstobjekt als Vorlage für notwendige vorbereitende Arbeiten zur Erstellung einer Kopie gesichert werden. Für die Fertigung einer Kopie wurde die „Rekonstruktion durch freie Nachschöpfung in glasierter Terrakotta“ als geeignete Methode im Vergleich zum Original gewählt. Bei der Rekonstruktion durch freie Nachschöpfung werden die Figuren in Ton in unmittelbarer Anschauung des Originals nachmodelliert und anschließend glasiert. Diese Art der Rekonstruktion ermöglicht aufgrund der Material- und Werkgerechtigkeit einen vergleichsweise authentischen Stellvertreter des Originals. „Nun kehrt die Kopie dieses identitätsstiftende Kunstwerk auch dank Spenden von Potsdamer Bürgerinnen und Bürgern wieder an Ihren Ursprungsort in der Brandenburger Straße zurück. Allen Unterstützern gilt mein herzlicher Dank“, so die Kulturbeigeordnete Noosha Aubel. Bei einer von der Landeshauptstadt Potsdam initiierten Spendenaktion waren insgesamt 2430 Euro eingegangen. Die restlichen 49 570 Euro für die Rekonstruktion und Wiederaufstellung kommen aus dem städtischen Haushalt.

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News veröffentlicht am 11.03.2020

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