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Entschärfung am Freitag, 26. Juni / Sperrkreis ab 8 Uhr / 13.000 Bewohner müssen Wohnungen verlassen / Hauptbahnhof, Lange Brücke und Humboldtbrücke gesperrt Rathaus Potsdam, nah (Foto: Landeshauptstadt Potsdam/ Frank Daenzer) Fliegerbombe russischer Herkunft. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Pressestelle Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe englischer Bauart aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Dienstag in der Havel nahe der Freundschaftsinsel gefunden worden. Die Entschärfung des Blindgängers soll am Freitag, 26. Juni, durch Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg erfolgen. Um den Fundort wird ein Sperrkreis von rund 800 Metern Radius eingerichtet. Etwa 13.000 Menschen in der Innenstadt und Zentrum-Ost, die innerhalb des Sperrkreises leben, müssen diesen bis 8 Uhr verlassen. Zudem müssen zahlreiche Museen, der Landtag, drei Seniorenheime, der Hauptbahnhof, die Lange Brücke, die Humboldtbrücke sowie die Feuerwache in der Holzmarktstraße gesperrt werden. Die Maßnahmen zur Entschärfung der Weltkriegsbombe, die in etwa drei Meter Tiefe im Schlamm der Havel bei einer systematischen Suche gefunden wurde, wird umfangreiche Sperrungen in der Innenstadt zur Folge haben. Regionalbahnen werden aufgrund der Sperrung des Hauptbahnhofes umgeleitet, die S-Bahn beginnt und endet am S-Bahnhof Babelsberg, der Tram- und Busverkehr wird während der Entschärfung unterbrochen und für Autofahrer gelten weiträumige Umleitungen – gesperrt werden am Vormittag unter anderem die Lange Brücke und die Humboldtbrücke. Der Sperrbereich wird begrenzt durch die Humboldtbrücke, Gutenbergstraße, Charlottenstraße, Friedrich-Ebert-Straße und Schlossstraße. Im Süden durch die Leipziger Straße, Heinrich-Mann-Allee, Friedhofsgasse, Friedrich-Engels-Straße, die Nuthe, Friedrich-List-Straße und den Park Babelsberg. Im Sperrgebiet befinden sich unter anderem der Hauptbahnhof, der Landtag, das Museum Barberini, das Potsdam-Museum, das Filmmuseum, drei Senioren-Einrichtungen, das Sport- und Freizeitbad „blu“, das Hotel Mercure sowie die Humboldtbrücke, die Lange Brücke und die Investitionsbank des Landes Brandenburg. Mehr als 400 Helferinnen und Helfer, unter anderem von der Landeshauptstadt Potsdam, der Berufsfeuerwehr, freiwilligen Feuerwehren, Bundespolizei und Polizei sind am Freitag im Einsatz, um den Sperrkreis zu räumen und abzusichern. Informationen rund um die Entschärfung und den Sperrkreis erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt ab Donnerstag, den 25. Juni, von 7 bis 19 Uhr unter der Nummer (0331) 289 1677. Am Freitag sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits ab 5 Uhr erreichbar. Insgesamt ist die gefundene Fliegerbombe der Weltkriegssprengkörper 203 seit 1990 in der Landeshauptstadt. In dieser Statistik werden Fliegerbomben ab 50 Kilogramm erfasst. Unter dem Link https://www.potsdam.de/kampfmittel kann ab 14 Uhr eine adressgenaue Karte zum Sperrkreis eingesehen werden.

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News veröffentlicht am 24.06.2020

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