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Stadtbad Babelsberg. (© Stefan Schulz) Die Landeshauptstadt, die Stadtwerke Potsdam GmbH und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) haben sich auf einen Grundstückstausch im Babelsberger Park verständigt. Die Ergebnisse der Verhandlungen, um die wassernahe historische Gartengestaltung im Park Babelsberg wiederherzustellen und das Strandbad Babelsberg zu modernisieren, haben am Donnerstag Oberbürgermeister Mike Schubert und Stiftungs-Generaldirektor Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr vorgestellt. Ziel ist es, bis zum Sommer 2023 das Strandbad neu zu gestalten und anschließend den Park in den nicht mehr vom Bad genutzten Bereichen denkmalpflegerisch wiederherzustellen. „Unser Ziel war es, das Strandbad am bestehenden Standort langfristig zu sichern und ein neues Funktionsgebäude zu errichten. Wir ermöglichen außerdem dem Potsdamer Seesportclub e.V., am Standort zu bleiben. Mit dem erreichten Ergebnis und dem nun vorliegenden Grundstückstauschvertrag ist dieses Ziel realisierbar, was mich sehr freut“, sagte Oberbürgermeister Mike Schubert. Eine Beschlussvorlage mit der Verwaltungsvereinbarung zur Neuordnung der Grundstücksflächen wird den Stadtverordneten zur ersten Diskussion in der Stadtverordnetenversammlung am 29. Januar vorgelegt. „Mit der nun vereinbarten Neuordnung der Grundstücke im Babelsberger Park ist es gelungen, sowohl den Interessen der Potsdamerinnen und Potsdamer als auch den einzigartigen gartenkünstlerischen Qualitäten des in der Kernzone des UNESCO-Welterbes gelegenen Parks Babelsberg gerecht zu werden. Ich danke allen, die seitens der Landeshauptstadt und unserer Stiftung an den Verhandlungen beteiligt waren und diese zu einem für alle Seiten vorteilhaften Ergebnis geführt haben“, sagte Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr. Im Zuge der Vermögenszuordnung nach der deutschen Wiedervereinigung wurden durch Gerichtsurteil Flächen im Babelsberger Park sowohl der Landeshauptstadt als auch der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten zugeteilt. Im Ergebnis betreibt die Bäderlandschaft Potsdam GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Potsdam, das Strandbad Babelsberg auch auf Flächen, die aktuell im Eigentum der SPSG sind. Mit der nun geplanten Grundstücksneuordnung sollen Grundstücke getauscht werden. Die SPSG überträgt demnach Teilflächen mit einer Gesamtgröße von circa 7650 Quadratmetern an die Stadtwerke Potsdam. Die Stadtwerke Potsdam übertragen an die SPSG Teilflächen mit einer Gesamtgröße von circa 7000 Quadratmetern.    Bis Ende des Jahres 2020 wird die SPSG das in ihrem Eigentum stehende alte Gebäude des Potsdamer Seesportclubs abreißen. Auf dieser Fläche werden die Stadtwerke Potsdam ein neues Funktionsgebäude für das Strandbad und den Seesportclub errichten. Größe und maximale Höhe des neuen Funktionsgebäudes werden vertraglich festgelegt. Über Materialität und Erscheinung des Neubaus werden sich die Stadtwerke und die SPSG im Rahmen der weiteren architektonischen Planungen verständigen. Nachdem das neue Funktionsgebäude im Sommer 2023 bezogen ist, werden die derzeitigen Bestandsgebäude des Strandbades abgerissen. Die SPSG wird danach gartendenkmalpflegerische Maßnahmen im Umfeld des neu zugeschnittenen Geländes der Stadtwerke durchführen.   Während der Abriss- und Bauphase erhält der Potsdamer Seesportclub e.V. die Möglichkeit, bis zur Eröffnung des neu zu errichtenden Funktionsgebäudes des Freibades, in dem auch der Verein Räume mieten wird, Lager- und Büroräume in einer Containeranlage auf dem Strandbadgelände zu schaffen. Präsentation vom 16. Januar 2020 "Neugestaltung des Strandbades Babelsberg" Präsentation vom 16. Januar 2020 "Neugestaltung des Strandbades Babelsberg" (PDF; 1,16 MB)

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News veröffentlicht am 16.01.2020

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