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Die Kita „Fahrländer Feldmäuse“ hat Platz für 124 Kita- und Hortkinder Grundsteinlegung für neue Kita in Fahrlandhttps://www.potsdam.de/sites/default/files/styles/thumbnail/public/images/2019_03_19_kita_fahrland_i.jpg?itok=xTnSo-fI https://www.potsdam.de/sites/default/files/styles/thumbnail/public/images/2019_03_19_grundstein_kita_fahrland_ii.jpg?itok=i3c3UXRT https://www.potsdam.de/sites/default/files/styles/thumbnail/public/images/2019_03_19_grundstein_kita_fahrland_iii.jpg?itok=w8cqtkg6 Der Kommunale Immobilien Service Potsdam errichtet in Fahrland eine Kindertagesstätte im Rahmen eines von der Landeshauptstadt Potsdam definierten Raumprogramms. Die Kita wird eine Kapazität von 124 Kindern, davon 52 Kinder im Krippenalter und 72 im Kindergartenalter aufweisen.     Oberbürgermeister Mike Schubert bei der Grundsteinlegung: „Diese Kita, deren Grundsteinlegung wir heute feiern, wird noch in diesem Jahr die Zahl der Kitaplätze hier in Fahrland um 124 erhöhen. Das ist auch dringend erforderlich. Sie alle wissen, dass wir im Potsdamer Norden viel vorhaben. Dabei ist die Schaffung von sozialen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen im Jugendbereich eines der zentralen Anliegen. Das Wachstum im Norden muss, wie überall in Potsdam, behutsam gesteuert werden. Dabei muss neben der Verkehrsinfrastruktur auch die soziale Infrastruktur rechtzeitig mitwachsen. Diese neue Kita wird dazu beitragen, dass das auch gelingt.“ Das Gebäude der Kita wird als zweigeschossige Anlage mit zwei baulichen Rettungswegen in modularer Bauweise geplant und gebaut. Bei den Modulen handelt es sich nicht um die klassischen Container. So wird etwa das Gebäude gestalterisch zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss differenziert gegliedert. Im Erdgeschoss sind der Krippenbereich für Kinder unter drei Jahren sowie die Küche mit angrenzendem Mehrzweckraum (u.a. als Kinderküche genutzt), ein Büro sowie die Haustechnik und ein Hausmeisterraum untergebracht. Im Obergeschoss sind der Kindergartenbereich für Kinder über 3 Jahren, ein Personalraum, die Haustechnik sowie ein Bewegungsraum geplant. Die Gruppenräume im Erdgeschoss haben alle einen direkten Ausgang ins Freie. Das gesamte Gebäude wird barrierefrei errichtet. Der Vorteil der modularen Bauweise ist der hohe Vorfertigungsgrad und eine geringe Bauzeit auf der Baustelle. Auch die energetische Effizienz und der Einsatz von erneuerbaren Energien ist bei den Neubauten des KIS von großer Bedeutung. So wird die Kita Fahrland umweltschonend über eine Erdwärmepumpe mit Wärme für Heizung und Warmwasser versorgt. Der energetische Baustandard der Kita liegt über den aktuellen gesetzlichen Anforderungen und ist zukunftsorientiert am sog. KfW- 55 Standard orientiert. Der höhere Standard hat sich in spezifischen Untersuchungen als wirtschaftlich dargestellt, führt künftig zu erheblichen Energieeinsparungen und somit zu geringeren CO2-Emissionen.  Die Landeshauptstadt Potsdam übernimmt hier, im Einklang mit dem Leitbild einer klimabewussten Stadt und im Rahmen ihres Klimaschutzkonzeptes, ihren Teil der klimapolitischen Verantwortung im Sinne der Klimaschutzziele des Bundes. Die Kita Fahrland wird im Erdgeschoss die Fassade mit einer Holzschalung verkleidet. Im Obergeschoss ist ein Wärmedämm-Verbundsystem mit einem Anstrich vorgesehen. Die Holzfassade wird im Obergeschoss im Bereich der auskragenden Bauteile aufgenommen. Die auskragenden Bauteile dienen im Innenraum den Kindern zudem als großzügige Sitznische         In den Jahren 2017 und 2018 wurden für die Kita Machbarkeitsuntersuchung durchgeführt. In 2018 startete die Entwurfs- und Genehmigungsplanung und nach erfolgter Ausschreibung wurde dann im Dezember 2018 an einen Generalunternehmer vergeben. Bis Februar 2019 wurden die Ausführungsplanung und die Werkplanung der Module abgeschlossen. Noch im selben Monat erfolgte eine Teilbaugenehmigung. Zum Zeitpunkt der Grundsteinlegung im März 2019 sind die Fundamente gelegt. Bis Juli 2019 sind die Gebäude fertig, im August ist dann die Kita nach der Fertigstellung der Außenanlagen bereit zur Übergabe. Die Baukosten für die Kita liegen bei 5,3 Millionen Euro.

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News veröffentlicht am 19.03.2019

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