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Erweiterung des Oberlinhauses, Wohnraum und Schulstandort vorgesehen Bebauungsplanverfahren an Babelsberger Glasmeisterstraße geplant An der Glasmeisterstraße in Babelsberg soll ein attraktives Quartier mit gemeinbedarfsorientierten Nutzungen sowie mit Wohnungsbau entstehen. Dafür soll ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden. Die entsprechende Beschlussvorlage hierzu wird in die Stadtverordnetenversammlung am 3. Juni eingebracht. Das Oberlinhaus beabsichtigt, seine Grundstücksflächen Flächen in den kommenden Jahren zu erweitern und sieht dafür vor, Teile des zu entwickelnden Quartiers an der nahegelegenen Glasmeisterstraße in Babelsberg zu nutzen. Deshalb werden neben modernem Wohnraum auch Flächen für medizinische/therapeutische Nutzungen sowie Dienstleistungs- und Serviceangebote des Oberlinhauses entstehen. Darüber hinaus ist die Errichtung einer Kindertagesstätte sowie Wohnraum für Menschen mit besonderer Förderbedürftigkeit geplant. „Seit nunmehr sechs Jahren arbeitet das Oberlinhaus an der Vision einer Quartiersentwicklung am Standort Glasmeisterstraße, um damit nicht nur die für die Weiterentwicklung des Oberlinhauses benötigten Flächen, sondern auch dringend benötigten Wohnraum für die Bewohner der Landeshauptstadt Potsdam bereitzustellen“, sagt der Vorstand des Oberlinhauses, Andreas Koch. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir, mit der eigens für diese Quartiersentwicklung errichteten Oberlin Grundstücks AG und der guten Zusammenarbeit mit unseren Investoren aus Jena, jetzt endlich in das formelle Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplans eintreten können.“ Im Süden des Areals strebt die Stadtverwaltung überdies an, einen Standort für eine Schule planungsrechtlich zu sichern. Zur Umsetzung dieser Vorhaben ist die Einleitung eines Aufstellungsverfahrens zum Bebauungsplan Nr. 166 „Glasmeisterstraße“ vorgesehen. „Mit diesem Bebauungsplan können die bisherigen Überlegungen zu einem Sanierungsgebiet abgeschlossen werden, da aufgrund der Kooperationsbereitschaft der Oberlinhaus Grundstück AG dieser Standort gemeinsam und ohne die Nutzung der Instrumente des besonderen Städtebaurechts nach Baugesetzbuch entwickelt werden kann“, sagt der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt. „Der anvisierte Standort für die Schule stellt eine letzte maßgebliche Potenzialfläche für die Unterbringung von öffentlicher Infrastruktur im unmittelbaren Nahbereich des Zentrums von Babelsberg dar.“ Um diese für den Gemeinbedarf bedeutende Potenzialfläche in Babelsberg zu sichern, wurde verwaltungsseitig eine Vorkaufsrechtssatzung erstellt, welche ebenfalls in der Junisitzung der Stadtverordnetenversammlung behandelt werden soll. Teilflächen des Plangebiets sind aufgrund seiner industriellen Historie durch ein ehemaliges Gaswerk und seiner verkehrlichen Lage vorbelastet. Für die beabsichtigte Entwicklung des Standorts sind daher bereits erste Konzeptvorstellungen in einer städtebaulichen Studie durch das Architekturbüro Max Dudler erarbeitet worden. Diese sollen im bevorstehenden Planungsprozess weiterentwickelt werden. Ziel ist dabei, die beabsichtigte Erweiterung des Oberlinhauses, die geplanten Wohnungen und die Entwicklung des vorgesehenen Schulstandorts in das unmittelbare Umfeld städtebaulich zu integrieren. Dabei sollen Grün- und Wegeverbindungen zu den angrenzenden Flächen ergänzt werden, damit ein erlebbares und attraktives neues Quartier entstehen kann.

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News veröffentlicht am 22.05.2020

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