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Potsdam Requiem in der Nikolaikirche und Zeitzeugenbericht im Potsdam Museum Nikolaikirche Potsdam. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Robert Schnabel Oberbürgermeister Mike Schubert besucht am Sonntag, 14. April, die Aufführung des Potsdam Requiems von Björn O. Wiede in der Nikolaikirche. Das 80-minütige Oratorium, das um 19 Uhr beginnt, ist der Erinnerung an die Zerstörung der Stadt 1945 gewidmet. Mit Musik, Texten und szenischen Aktionen soll das Werk ansprechen, erinnern und ermutigen. Die Textvorlage vereinigt Zeitzeugenberichte, Listen der Bombenopfer, Texte des Alten und Neuen Testamentes, Friedensbitten und freie Texte. Die musikalische Ausformung für Sprecher, Vokalstimmen, Klarinette, Saxophon, Klavier, zwei Orgeln, farbenreiches zartes Schlagwerk und Streichorchester lässt viele ruhige Formen entstehen. Das Potsdam Requiem zum Auftakt der Osterfesttage stellt sich in seinen Texten auch dem Missbrauch des Gedenktages durch Rechtspopulisten entgegen. Nikolaikantor Björn O. Wiede schuf das Potsdam Requiem in den Jahren 2012 bis 2019. In diesem Jahr wird es zum vierten Mal in neuer, erweiterter Form aufgeführt. Die Aufführung bildet den Auftakt zum Festival Osterfesttage Potsdam 2019, innerhalb dessen Konzerte und Ausstellungen, Filme, Mitmachaktionen und Stadtspaziergänge durch die Institutionen der Historischen Mitte veranstaltet werden. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Aufführung besteht die Möglichkeit, auf dem Alten Markt Kerzen zum Gedenken und als Friedensbitte aufzustellen. Um 20.30 Uhr lädt die Landeshauptstadt Potsdam zu einer Gedenkveranstaltung in das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte ein, bei der die Zeitzeugin Maria von Pawelsz-Wolf über ihre persönlichen Erlebnisse in der Nacht von Potsdam berichten wird.

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News veröffentlicht am 12.04.2019

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