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Stadt investiert in den Ausbau des Potsdam Science Parks Startschuss für Neubau GO:IN 2 © TGZP / Ralf Müller Heute legte Oberbürgermeister Mike Schubert den Grundstein für den Neubau eines Büro- und Laborgebäudes im Potsdam Science Park. Errichtet wird der Neubau des GO:IN 2 im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam durch die kommunale Technologie- und Gewerbezentren Potsdam GmbH (TGZP). Mit dem bestehenden Golm Innovationszentrum GO:IN verfügt die Stadt bereits über ein Büro- und Laborgebäude für Gründer und junge Unternehmen am Standort. Dieses Haus eröffnete im Jahr 2007 und war schnell gefüllt. In der Folge waren die räumlichen Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten der Unternehmen vor Ort schnell wieder begrenzt und durch förderrechtliche Regelungen im GO:IN eingeschränkt. Um die Abwanderung dieser Unternehmen abzuwenden entschied sich die Stadt, selbst ein weiteres Büro- und Laborgebäude zu errichten. Mit dem GO:IN 2 sollen mehr als 6.300 m² Bruttogeschossfläche geschaffen werden. Die kalkulierten Baukosten belaufen sich auf 15,2 Mio. Euro. Läuft alles nach Plan, soll das Gebäude im zweiten Quartal 2021 eröffnen. Anders als bei dem Vorgänger wurde beim Neubau des GO:IN 2 bewusst auf den Einsatz von Fördermitteln verzichtet, um damit verbundene Restriktionen für die eingemieteten Unternehmen zu vermeiden. Stattdessen investiert die Stadt in Höhe von 5,2 Mio. Euro selbst in dieses Projekt. „Wir sprechen hier mit Bedacht von ‚investieren‘. Denn von den eingesetzten Mitteln erwarten wir nicht nur eine finanzielle, sondern vielmehr auch eine strukturelle Dividende für den Standort, die Landeshauptstadt und die gesamte Region“, so Oberbürgermeister Schubert. Während von dem Neubau vorerst nur eine imposante Baugrube kündet, ist auf dem benachbarten Grundstück bereits der Rohbau für ein weiteres Büro- und Laborgebäude zu sehen. Hier entsteht das bedingt durch seinen Grundriss sogenannte „H-Lab“ der Projektimmobilien Gewerbe AG. Doch Geschäftsführer der TGZP GmbH, Steffen Schramm, gleichzeitig Bauherr des GO:IN 2, sieht diese benachbarten Entwicklungen positiv. „Das ist keine Konkurrenz, sondern eine Bereicherung. Denn während wir uns im GO:IN 2 auf kleinteilige Vermietungen fokussieren, ist das benachbarte Projekt auf großflächigere Vermietungen ausgerichtet. In diesem Zusammenspiel können wir die gesamte Bandbreite der Nachfrage bedienen.“ „Erklärtes Ziel der Landeshauptstadt Potsdam ist es, den Potsdam Science Park zu einem internationalen Innovationsstandort auszubauen. Neben dem GO:IN 2 haben wir dafür zahlreiche weitere Maßnahmen und Projekte für eine nachhaltige und integrierte Standortentwicklung angestoßen“, so der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt. So konnten für alle Baugrundstücke im Umfeld des GO:IN zwischenzeitlich Investoren und Unternehmen gewonnen werden. Mit dem Technology Campus wurde ferner eine erste Erweiterung des Science Parks angestoßen. Dort werden weitere Ansiedlungsflächen für Unternehmen sowie für die Erweiterung der Universität entstehen. Mit dem Neubau des Instituts für Informatik der Universität Potsdam befindet sich dort ein erstes Projekt bereits in der sichtbaren Umsetzung.  Mit der Neuen Golmer Mitte soll mittelfristig zudem ein neues und urbanes Zentrum geschaffen werden um die Standortattraktivität auch hinsichtlich der Lebens-, Arbeits- und Aufenthaltsqualität für alle Nutzer weiter zu steigern. Und auch über langfristige räumliche Erweiterungsmöglichkeiten wird bereits nachgedacht. Anfang dieses Jahres wurde deshalb ein Beschluss gefasst, die Möglichkeiten einer Norderweiterung zu prüfen. Die Vorbereitende Untersuchung zur Initiierung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme startet im kommenden Jahr.

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News veröffentlicht am 28.11.2019

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